Jack Hawkins
Werdegang
John Edward Hawkins wurde am 14. September 1910 in Wood Green, London, geboren und starb am 18. Juli 1973 in London. Mit zwölf Jahren gab er sein Schauspieldebüt in einem Weihnachtsspiel, mit 18 stand er am Broadway. Bereits seit 1930 arbeitete er als Filmschauspieler, doch erst nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem er als Soldat der Royal Welch Fusiliers diente, nahm seine Karriere richtig Fahrt auf. Aufgrund seiner kräftigen Statur und kantigen Gesichtszüge wurde er häufig auf autoritäre Charaktere festgelegt und verkörperte in den Filmepen der 1950er und 1960er Jahre oft hochrangige Militärs, daneben auch Grafen und andere Adlige. In der Bundesrepublik Deutschland wurde er zudem durch seine Rolle als Ben Manfred in der Fernsehserie „Die vier Gerechten" bekannt. 1966 wurde bei ihm Speiseröhrenkrebs diagnostiziert, der die Entfernung seines Kehlkopfs erforderlich machte; danach wurde seine Stimme in Filmen von Kollegen synchronisiert, während er weiter schauspielerte.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind sieben Spielfilme von Jack Hawkins verzeichnet, Serien finden sich nicht darunter. Die Titel stammen aus den Jahren 1955 bis 1970, decken damit eine Spanne von 15 Jahren ab und liegen 45 bis 60 Jahre nach seinem Geburtsjahr. Das Genrespektrum reicht von Historie, Drama und Abenteuer über Kriegsfilm bis zu Komödie, Krimi und Western, was die Bandbreite seiner Rollen zwischen Militär, Antike und Charakterfach widerspiegelt. Zu den Titeln zählen „Ben Hur", „Die Brücke am Kwai", „Zulu", „Waterloo", „Die Herren Einbrecher geben sich die Ehre", „Land der Pharaonen" und „Man nennt mich Shalako".
Einordnung
Die Bewertungen der sieben Titel liegen zwischen 5,6 und 7,9 von 10, im Schnitt bei 7,0. Die höchsten Werte erreichen „Ben Hur" mit 7,9 und „Die Brücke am Kwai" mit 7,8, während „Man nennt mich Shalako" mit 5,6 am schwächsten bewertet ist. Insgesamt zeigt sich eine überwiegend solide bis gute Einstufung der vorhandenen Titel, mit den beiden bekanntesten Werken an der Spitze der Bewertungsskala.