Die kleinen Pariserinnen (1977)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Diane Kurys |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1977-12-14 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (123 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Spätsommer in Frankreich, das Jahr ist 1963, und mit ihm gehen die langen Ferien zu Ende. Ein letzter Gang über den Strand, ein letzter Blick auf den Urlaubsflirt, dann der Zug zurück nach Paris. Für die dreizehnjährige Anne und ihre fünfzehnjährige Schwester Frédérique beginnt damit auch der Alltag an einem streng geführten Mädchengymnasium wieder. Zwischen Sanktionen und Regeln versuchen die beiden, ihren eigenen Weg zu finden: erste Verliebtheiten, erste Widerstände gegen Schule und Eltern. Dass dieser Weg nicht nur aus Aufbruch besteht, sondern auch aus Schmerz, bekommt vor allem Anne zu spüren.
Entstehungsgeschichte
Diane Kurys inszenierte "Die kleinen Pariserinnen" 1977 als Spielfilm. Im Zentrum stehen Éléonore Klarwein und Odile Michel als die beiden Schwestern, an ihrer Seite spielen Yves Rénier und Anouk Ferjac.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Drama macht deutlich, dass hier kein reiner Coming-of-Age-Spaß erzählt wird, sondern ein Nebeneinander von Leichtigkeit und Ernst. Die Geschichte ist konsequent aus der Perspektive der beiden jugendlichen Schwestern aufgebaut, mit dem Ende der Ferien als Angelpunkt zwischen unbeschwerter Zeit und dem strengeren Rahmen von Schule und Elternhaus. Dass die Erzählung sich auf zwei Mädchen im Teenageralter konzentriert und ihre Reibungspunkte mit Institutionen wie dem Gymnasium in den Mittelpunkt stellt, verweist auf ein Interesse an weiblichem Erwachsenwerden jenseits gängiger Abenteuererzählungen. Die Ankündigung, dass sich hinter den ersten Verliebtheiten auch "tiefe Abgründe" auftun, deutet an, dass der Film die Härte dieser Übergangsphase nicht ausspart, sondern als festen Bestandteil des Erwachsenwerdens begreift.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 bei einer eher schmalen Bewertungsbasis von etwas mehr als hundert Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus ein breiter Konsens ablesen ließe. Seit der Entstehung 1977 sind inzwischen deutlich mehr als vierzig Jahre vergangen, der Film gehört damit zu den älteren Beiträgen im Genre des Coming-of-Age-Dramas mit komödiantischen Elementen. Innerhalb dieses Genres steht er für eine Erzählweise, die sich Zeit für die kleinen Reibungen des Alltags nimmt, statt auf große dramatische Zuspitzungen zu setzen.
Bilder






Besetzung & Stab
- Éléonore Klarwein als Anne Weber
- Odile Michel als Frédérique Weber
- Yves Rénier als Philippe
- Anouk Ferjac als Mme Weber
- Jacqueline Boyer als Petitbon
- Michel Puterflam als M. Weber
- Robert Rimbaud als M. Cazeau
- Marie Véronique Maurin als Muriel
- Corinne Dacla als Pascale
- Coralie Clément als Perrine
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