Die Kunst zu lieben (1971)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mike Nichols |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm, Komödie |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1971-06-30 |
| Budget | 5.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 28.623.900 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (240 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jonathan und Sandy lernen sich als Studenten kennen und teilen sich ein Zimmer – und eine fixe Idee: Sex, über den beide noch keine Erfahrung haben. Diese Unsicherheit treibt sie zu einem Verhalten, das gegenüber Frauen oft peinlich und übergriffig wirkt. Statt sich zu unterstützen, werden die beiden zu Rivalen. Als der schüchterne Sandy sich in Susan verliebt, beginnt ausgerechnet sein Freund Jonathan etwas mit ihr. Über Jahre hinweg begleitet die Geschichte die beiden Männer durch wechselnde Beziehungen, wobei sie sich immer wieder gegenseitig die Partnerinnen streitig machen und ihre Gespräche sich fast ausschließlich um Frauen und Sex drehen.
Entstehungsgeschichte
Die Tragikomödie entstand 1971 unter der Regie von Mike Nichols. Die Hauptrollen übernehmen Jack Nicholson und Art Garfunkel als die beiden Studienfreunde, Candice Bergen als Susan und Ann-Margret in einer weiteren zentralen Rolle. Der Film ordnet sich zwischen Drama, Liebesfilm und Komödie ein.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Drama, Liebesfilm und Komödie deutet an, dass hier keine leichte Beziehungsgeschichte erzählt wird, sondern ein Blick auf männliches Verhalten, der auch unbequeme Seiten zeigt. Dass die Handlung über mehrere Jahre verfolgt wird, erlaubt es, Muster sichtbar zu machen: Die Figuren wiederholen ihre Fehler, statt aus ihnen zu lernen. Die Konstellation zweier befreundeter Männer, die sich zugleich als Konkurrenten um dieselben Frauen begreifen, rückt weniger die Romanzen selbst als das Verhältnis der beiden Freunde zueinander in den Mittelpunkt. Die Komödie entsteht dabei aus der Diskrepanz zwischen dem Selbstbild der Männer und ihrem tatsächlichen Auftreten.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,6 von 10 Punkten bei einer eher schmalen Zahl an Bewertungen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen ließe. Seit der Entstehung 1971 sind mehr als fünfzig Jahre vergangen, was den Film klar in seine Zeit einordnet, während sein Thema – das Verhältnis zwischen Freundschaft, Konkurrenz und Geschlechterrollen – als Beziehungssatire innerhalb des Genres eine eigene, unbequeme Position einnimmt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jack Nicholson als Jonathan
- Candice Bergen als Susan
- Art Garfunkel als Sandy
- Ann-Margret als Bobbie
- Rita Moreno als Louise
- Cynthia O'Neal als Cindy
- Carol Kane als Jennifer
- Sheri Jackson als Mama
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Verfügbarkeit
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