Die Legende vom Meister der Rollbilder (1954)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mizoguchi Kenji |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1954-11-23 |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (158 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kyoto im Jahr 1684: Ein Gehilfe gerät in eine gefährliche Lage, als er Urkunden fälscht, um die Frau seines Meisters aus einer finanziellen Notlage zu befreien. Der Betrug fliegt auf, und er muss fliehen. Auch die Frau, unverstanden von ihrem Mann, verlässt das Haus. Der Zufall bringt die beiden wieder zusammen, und aus der gemeinsamen Notlage wird ein Bekenntnis der Liebe. Sie versuchen zu entkommen, werden jedoch gefasst. Selbst als sich für die Frau die Möglichkeit bietet, zu ihrem Ehemann zurückzukehren, entscheidet sie sich für den gemeinsamen Weg mit dem Geliebten, der in den Tod führt.
Entstehungsgeschichte
Der japanische Spielfilm entstand 1954 unter der Regie von Mizoguchi Kenji. In den Hauptrollen sind Kazuo Hasegawa, Kyōko Kagawa, Eitarō Shindō und Eitaro Ozawa zu sehen. Der Film ist als Drama mit deutlichem Schwerpunkt auf der Liebesgeschichte angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Liebesfilm zeigt sich hier als Geschichte, in der gesellschaftliche Zwänge und persönliches Gefühl unversöhnlich gegeneinanderstehen. Die Handlung entfaltet sich entlang einer Kette von Verstrickungen: eine Fälschung aus Fürsorge, eine Flucht aus Verzweiflung, eine Liebe, die sich erst im gemeinsamen Ausgeliefertsein zeigt. Dass die Frau am Ende gegen die Möglichkeit der Rückkehr in ein sicheres, aber leeres Leben entscheidet, macht deutlich, dass es hier weniger um äußere Ereignisse als um eine innere Konsequenz geht. Die historische Verortung im Kyoto des Jahres 1684 gibt der Geschichte einen festen gesellschaftlichen Rahmen, innerhalb dessen Ehe, Status und Loyalität eng verknüpft sind – und gegen den sich die Figuren nur um den Preis des eigenen Untergangs stellen können.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,8 bei einer eher schmalen, im dreistelligen Bereich liegenden Stimmenzahl zählt der Titel zu den solide bewerteten, aber nicht breit diskutierten Werken seines Genres. Seit der Entstehung 1954 sind mehr als sieben Jahrzehnte vergangen, was den Film als historisches Beispiel für die Verbindung von Drama und Liebesgeschichte im japanischen Kino jener Zeit erscheinen lässt. Innerhalb dieser Genrekombination steht er für eine Erzählweise, die gesellschaftliche Enge und persönliche Entscheidung konsequent bis zum Ende durchhält.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kazuo Hasegawa als Mohei
- Kyōko Kagawa als Osan
- Eitarō Shindō als Ishun
- Eitarō Ozawa als Sukeemon
- Yōko Minamida als Otama
- Haruo Tanaka als Gifuya Dôki
- Chieko Naniwa als Okô
- Ichirō Sugai als Gembei
- Tatsuya Ishiguro als Isan
- Hiroshi Mizuno als Kuroki
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Verfügbarkeit
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