Die Lincoln Verschwörung (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Redford |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Historie |
| Laufzeit | 122 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-04-15 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 25.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 15.478.800 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (510 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Washington im Jahr 1865. Der Bürgerkrieg zwischen Nord- und Südstaaten ist beendet, doch das Land findet keine Ruhe, und dann wird Präsident Abraham Lincoln ermordet. Mary Surratt, verwitwete Südstaatlerin und Betreiberin einer Pension, wird gemeinsam mit sieben Männern angeklagt, mit dem Attentäter gemeinsame Sache gemacht zu haben, und vor ein Militärgericht gestellt. Ausgerechnet Frederick Aiken, Kriegsheld der Nordstaaten und gerade erst zugelassener Anwalt, soll ihre Verteidigung übernehmen. Er willigt nur widerwillig ein. Während die aufgebrachte Öffentlichkeit nach Vergeltung ruft, wächst in ihm im Verlauf des Prozesses eine Bewunderung für die undurchschaubare Frau, die er verteidigen soll. Wie das Verfahren ausgeht, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Robert Redford hat den Film inszeniert, der 2011 erschien. James McAvoy, Robin Wright, Evan Rachel Wood und Kevin Kline bilden die Besetzung. Die Altersfreigabe ab 12 Jahren deutet an, dass der Stoff eher über den Gerichtssaal als über Gewaltdarstellung erzählt wird.
Hinter den Kulissen
Krimi, Drama und Historie: Die drei Genres beschreiben einen Gerichtsfilm vor geschichtlichem Hintergrund, in dem die Frage nach Schuld und die Frage nach Gerechtigkeit auseinanderfallen. Die Anlage arbeitet mit einem klassischen Gegensatz. Ein junger Verteidiger, der auf der Seite der Sieger gekämpft hat, muss eine Angeklagte von der Gegenseite vertreten, und das vor einem Militärgericht statt vor einem zivilen Gericht. Dass die Öffentlichkeit Rache verlangt, verschiebt den Konflikt von der Beweisfrage hin zu der Frage, ob ein fairer Prozess unter diesen Umständen überhaupt möglich ist. Die wachsende Bewunderung Aikens für seine Mandantin gibt dem Verfahren eine persönliche Ebene, ohne dass von einer Liebesgeschichte die Rede ist.
Einordnung & Wirkung
6,6 von 10 bei einigen hundert Stimmen ergibt ein gemischtes, nicht ablehnendes Bild. 15 Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu den Gerichtsdramen, die einen realen Fall nutzen, um eine grundsätzliche Frage zu stellen, hier die nach dem Recht einer Angeklagten in einer aufgeheizten Zeit.
Bilder








Besetzung & Stab
- James McAvoy als Frederick Aiken
- Robin Wright als Mary Surratt
- Evan Rachel Wood als Anna Surratt
- Kevin Kline als Edwin Stanton
- Alexis Bledel als Sarah Weston
- Danny Huston als Joseph Holt
- Justin Long als Nicholas Baker
- Colm Meaney als David Hunter
- Tom Wilkinson als Reverdy Johnson
- Norman Reedus als Lewis Payne
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Verfügbarkeit
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