Die Reise der Pinguine (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Luc Jacquet |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Familie |
| Laufzeit | 85 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-01-26 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 8.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 127.392.693 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (1.249 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Antarktis, Südpol. Auf dem Ozean hat sich Packeis gebildet, die Durchschnittstemperatur beträgt minus 40 Grad, und der Winter dauert neun Monate. Ein Lebewesen trotzt diesen Bedingungen: der Kaiserpinguin.
Der Film beschreibt dessen außergewöhnlichen Lebenszyklus in einer der einsamsten und lebensfeindlichsten Gegenden des Planeten. Er folgt dem beschwerlichen Marsch der Tiere über das Eis, zeigt ihre Liebestänze, das Schlüpfen der Jungen und den immerwährenden, streckenweise grausamen Kampf ums Überleben. Der Weg selbst ist die Handlung, und er wiederholt sich Jahr für Jahr.
Entstehungsgeschichte
Luc Jacquet, französischer Dokumentarfilmer, verantwortet die Regie dieser Arbeit aus dem Jahr 2005. Zur Besetzung gehören Charles Berling, Romane Bohringer, Jules Sitruk und Morgan Freeman, was bei einem Dokumentarfilm nicht auf Rollen im gewohnten Sinn schließen lässt, sondern auf Stimmen, die den Bildern beigegeben sind. Eine Altersbeschränkung besteht nicht, der Film ist ohne Einschränkung freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Zuordnung zu Dokumentarfilm und Familie ist ungewöhnlich und sagt viel über die Anlage. Beobachtung und Erzählung sollen zusammenfallen, das Naturgeschehen wird als Geschichte mit Anfang, Prüfung und Fortdauer angeordnet. Genau daraus ergibt sich die Reibung, die solche Filme kennzeichnen: Die Tiere handeln nicht nach dramaturgischen Regeln, doch der Zyklus aus Wanderung, Paarung, Brut und Rückkehr liefert von sich aus eine Form, die man kaum erfinden müsste. Dass der Kampf ums Überleben als teils grausam benannt wird, zeigt, dass nicht nur die freundlichen Bilder gesucht wurden.
Einordnung & Wirkung
7,1 von 10 Punkte bei über tausend abgegebenen Stimmen ergeben ein freundliches, unaufgeregtes Urteil, das keine Ausschläge in die eine oder andere Richtung erkennen lässt. Für einen Dokumentarfilm ist das eine bemerkenswert breite Beteiligung, denn das Fach findet in Abstimmungen selten so viele Stimmen wie das Erzählkino. Einundzwanzig Jahre nach dem Erscheinungsjahr 2005 steht die Arbeit für jene Naturdokumentation, die auf Belehrung verzichtet und stattdessen auf die Dauer der Bilder setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Charles Berling als Father Penguin (voice)
- Romane Bohringer als Mother Penguin (voice)
- Jules Sitruk als Baby Penguin (voice)
- Morgan Freeman als Narrator
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Verfügbarkeit
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