Luc Jacquet
Werdegang
Luc Jacquet wurde am 5. Dezember 1967 in Bourg-en-Bresse geboren und stammt als Filmemacher aus Paris. Bevor er zur Regie kam, arbeitete er als Biologe. Bekannt wurde er als Autor und Regisseur des Dokumentarfilms „Die Reise der Pinguine", für den er einen Oscar in der Kategorie bester Dokumentarfilm erhielt. Danach entstand „Der Fuchs und das Mädchen", der in Großbritannien und Irland in einer leicht überarbeiteten, englischsprachigen Fassung mit Erzählstimme von Kate Winslet veröffentlicht wurde und in den USA am 29. Februar 2008 anlief.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwei Titel von Luc Jacquet als Regisseur verzeichnet: „Die Reise der Pinguine" aus dem Jahr 2005 und „Der Fuchs und das Mädchen" aus dem Jahr 2007. Beide sind Filme, keine Serien, und liegen zeitlich nur zwei Jahre auseinander. Die Genres beider Werke bewegen sich zwischen Dokumentarfilm, Familie und Abenteuer, was auf einen thematischen Schwerpunkt bei Naturstoffen mit erzählerischem Anspruch für ein breites Publikum hindeutet. Der erste Titel entstand 38 Jahre nach Jacquets Geburt, der zweite 40 Jahre danach.
Einordnung
Die beiden Titel sind bei uns mit 7,1 und 6,6 von 10 bewertet, im Schnitt ergibt das 6,8 von 10. Damit liegen beide Werke im soliden Mittelfeld, wobei „Die Reise der Pinguine" die etwas bessere Bewertung erhält als „Der Fuchs und das Mädchen". Die schmale Zeitspanne von nur zwei Jahren zwischen den beiden Titeln zeigt eine kompakte, thematisch zusammenhängende Werkphase innerhalb unseres Katalogs, ohne dass sich daraus weitere Aussagen über die Bewertung hinaus ableiten lassen.