Die Schöne und das Biest (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bill Condon |
|---|---|
| Genre | Familie, Fantasy, Liebesfilm |
| Laufzeit | 129 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-03-16 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 160.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.266.115.964 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (16.165 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Prinz wird für seine Herzlosigkeit in ein Biest verwandelt, sein Hofstaat in Einrichtungsgegenstände; der Fluch endet, wenn er lieben lernt und wiedergeliebt wird, bevor die letzte Rose verblüht. Belle lebt im Dorf darunter, liest, gilt als sonderbar und weist den Werbenden Gaston ab.
Als ihr Vater im Schloss gefangen gesetzt wird, bietet sie sich an seiner Stelle an. Die Verfilmung folgt dem Zeichentrickfilm von 1991 Szene für Szene und ergänzt Erklärungen: warum das Dorf das Schloss vergessen hat, was mit Belles Mutter geschah und wie der Prinz zu dem wurde, der er war.
Entstehungsgeschichte
Der Film gehört zur Reihe der Realverfilmungen eigener Zeichentrickklassiker, die Disney nach dem Erfolg von "Alice im Wunderland" systematisch betrieb. Bill Condon führte Regie; er hatte zuvor Musicals inszeniert.
Alan Menken, Komponist des Originals, kehrte zurück und schrieb gemeinsam mit Tim Rice drei neue Lieder. Emma Watson sagte für "La La Land" ab, um Belle zu spielen; Ryan Gosling gab umgekehrt die Rolle des Biests ab, um in "La La Land" zu spielen — beide Filme erschienen im selben Zeitraum.
Hinter den Kulissen
Das Biest entstand über Performance Capture: Dan Stevens spielte in einem Anzug mit Stelzen, um die Größe zu erreichen, und trug eine Kopfvorrichtung mit Kameras für die Gesichtsaufzeichnung. Die Verwandlung der Hausdiener in Uhr, Leuchter und Teekanne wurde vollständig digital umgesetzt, wobei die Gesichter der Sprecher als Grundlage dienten.
Für die Ballszene im goldenen Saal entstand eine der aufwendigsten Kulissen; das Kleid wurde in mehreren Varianten gefertigt. Emma Watsons Gesang wurde mit digitaler Tonhöhenkorrektur bearbeitet, was nach dem Start breit diskutiert wurde.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit über 1,26 Milliarden Dollar ein und gehört damit zu den erfolgreichsten Musicalfilmen überhaupt.
Vor dem Start sorgte eine Nebenfigur für internationale Debatten: Bill Condon kündigte an, LeFou werde einen offen schwulen Moment bekommen — was in Russland zu einer Altersbeschränkung führte und in Malaysia und Kuwait zeitweise zu einem Verbot. Die betreffende Szene dauert wenige Sekunden. Inhaltlich steht der Film für das Grundproblem der Reihe: Er ist handwerklich aufwendig und folgt dem Original so eng, dass sich die Frage nach seinem eigenen Beitrag kaum beantworten lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Emma Watson als Belle
- Dan Stevens als Beast
- Luke Evans als Gaston
- Kevin Kline als Maurice
- Emma Thompson als Mrs. Potts
- Ewan McGregor als Lumière
- Josh Gad als LeFou
- Hattie Morahan als Agathe / Enchantress
- Haydn Gwynne als Clothilde
- Gerard Horan als Jean the Potter
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Verfügbarkeit
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