Kinsey - Die Wahrheit über Sex (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bill Condon |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 118 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-09-04 |
| Budget | 11.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 17.050.017 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (537 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Es beginnt mit einer Enttäuschung im Schlafzimmer. Der erste Geschlechtsverkehr des Paares Kinsey bereitet Probleme, und die beiden gehen zum Arzt. Der erklärt ihnen, dass solche Schwierigkeiten keineswegs ungewöhnlich seien, nur spreche eben niemand laut darüber.
Dieser Satz lässt Kinsey nicht mehr los. Er beginnt zu grübeln und zieht Konsequenzen: Fortan bietet er Eheberatungskurse an und entwickelt einen umfangreichen Interviewkatalog, mit dem er Informationen über das Beischlafverhalten der Amerikaner sammeln will. Aus einer privaten Verlegenheit wird ein Forschungsprojekt, und aus dem Betroffenen ein Fragender.
Entstehungsgeschichte
Bill Condon inszenierte das Drama, das 2004 erschien. Liam Neeson führt die Besetzung an, neben ihm sind Laura Linney, Chris O'Donnell und Peter Sarsgaard zu sehen. Im Original heißt der Film schlicht „Kinsey“; der deutsche Titel ergänzt den Zusatz „Die Wahrheit über Sex“.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama, und das ist bei diesem Stoff eine Entscheidung. Sexualität als Thema ließe sich als Komödie erzählen, als Skandalgeschichte oder als Provokation. Die Geschichte stellt stattdessen das Sammeln von Wissen in den Mittelpunkt: Fragebögen, Beratung, Interviews.
Die Anlage folgt dem Muster einer Wandlung. Am Anfang steht ein Mann, der selbst nicht Bescheid weiß; am Ende ein Mann, der andere befragt. Der Arzt, der sagt, darüber werde nicht laut geredet, benennt zugleich das Programm des Films: das Schweigen zum Gegenstand machen. Ein Interviewkatalog ist als dramatisches Mittel unscheinbar, aber er erzwingt Begegnungen, und jede Begegnung ist eine Geschichte. Der deutsche Titelzusatz verspricht die Wahrheit, der Film zeigt eher den Versuch, sie zu ermitteln.
Einordnung & Wirkung
6,6 von 10 Punkten bei einigen hundert Stimmen: eine mittlere Wertung auf schmaler Basis. 22 Jahre nach dem Erscheinen bleibt das Thema heikel und der Zugang des Films sachlich, was zu einer verhaltenen Zustimmung passt.
Innerhalb des Dramas steht der Titel für die Spielart, die eine Person über ihre Arbeit erzählt und die private Geschichte als Auslöser nutzt. Die Besetzung mit Liam Neeson an der Spitze und drei weiteren namhaften Darstellern lässt eine Produktion erkennen, die ihre Figuren mit Gewicht ausstattet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Liam Neeson als Alfred Kinsey
- Laura Linney als Clara McMillen
- Chris O'Donnell als Wardell Pomeroy
- Peter Sarsgaard als Clyde Martin
- Timothy Hutton als Paul Gebhard
- John Lithgow als Alfred Seguine Kinsey
- Tim Curry als Thurman Rice
- Oliver Platt als Herman Wells
- Dylan Baker als Alan Gregg
- Julianne Nicholson als Alice Martin
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Verfügbarkeit
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