Die Todeskandidaten (2007)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Scott Wiper |
|---|---|
| Genre | Action, Thriller |
| Laufzeit | 113 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2007-04-27 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 20.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 8.600.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (906 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zehn kämpfen, neun werden sterben: So lautet das Konzept einer illegal über das Internet verbreiteten Fernsehshow, die der Millionär Ian Breckel erdacht hat. Dafür hat er zehn zum Tode verurteilte Schwerverbrecher aus Gefängnissen rund um die Welt freigekauft und auf einer Insel ausgesetzt. Binnen 30 Stunden sollen sie sich gegenseitig umbringen, dem Sieger winkt die Freiheit. Breckel denkt dabei an den Gewinn, die Kandidaten denken ans Überleben. Einer von ihnen, der Ex-Soldat Jack Conrad, will das Spiel beenden, ohne dafür mehrfach zu morden. Angesichts tötungswilliger Mitgefangener wie Ewan McStarley ist dieser Vorsatz alles andere als leicht durchzuhalten.
Entstehungsgeschichte
Scott Wiper führte Regie bei diesem 2007 herausgekommenen Film. Vor der Kamera stehen Steve Austin, Vinnie Jones, Robert Mammone und Tory Mussett. Erst ab 18 Jahren ist der Zugang frei, was zu einem Stoff passt, dessen Prämisse das Töten von Menschen zum Programminhalt erklärt.
Hinter den Kulissen
Als Action und Thriller angelegt, arbeitet die Erzählung mit einer Versuchsanordnung, die beide Genres zugleich bedient. Die Insel begrenzt den Schauplatz, die Frist begrenzt die Zeit, und die Regel, dass nur einer überleben darf, erzwingt die Konfrontation. Solche geschlossenen Anordnungen ersparen einer Actionerzählung jede Begründung dafür, warum die Figuren nicht einfach ausweichen: Sie können es nicht. Zugleich richtet die Konstruktion den Blick auf die Zuschauer der fingierten Show und damit auf die Frage, wer das Publikum solcher Gewalt eigentlich ist. Dass mit Jack Conrad ein Kandidat die Spielregeln verweigert, verschiebt den Konflikt vom Kampf aller gegen alle hin zur Auseinandersetzung mit dem Erfinder des Formats.
Einordnung & Wirkung
6,1 von 10 Punkten bei einigen hundert abgegebenen Stimmen ergeben ein Bild aus dem soliden Mittelfeld: keine Ablehnung, aber auch kein herausragender Zuspruch. Die Zahl der Stimmen bleibt überschaubar und deutet eher auf ein Genrepublikum als auf breite Bekanntheit hin. 19 Jahre nach dem Erscheinen liest sich die Prämisse einer über das Netz verbreiteten Gewaltshow anders als zur Entstehungszeit. Innerhalb des Actionkinos gehört der Film damit zu jenen Vertretern, die ihre Härte nicht nur zeigen, sondern zum Thema machen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Steve Austin als Conrad
- Vinnie Jones als McStarley
- Robert Mammone als Breckel
- Tory Mussett als Julie
- Madeleine West als Sarah Cavanaugh
- Rick Hoffman als 'Goldy' Goldman
- Sullivan Stapleton als Special Agent Wilkins
- Manu Bennett als Paco
- Christopher James Baker als Eddie C
- Sam Healy als Bella
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Verfügbarkeit
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