Die Waffen der Frauen (1988)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mike Nichols |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm, Drama |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1988-12-20 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 28.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 103.173.635 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (1.097 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Tess ist ehrgeizig und findet als Sekretärin eine Anstellung bei der Unternehmensberaterin Katherine Parker, einer knallharten Geschäftsfrau. Als Tess einen weitsichtigen Vorschlag macht — die Fusion zweier Firmen —, verbucht Katherine ihn kurzerhand auf das eigene Konto. Tess kommt dem zufällig auf die Spur, ausgerechnet als Katherine sie nach einem Skiunfall bittet, kurzfristig ihre Angelegenheiten zu übernehmen. Diese Lücke nutzt sie: Sie gibt sich als Geschäftsfrau aus, arbeitet mit dem Fusionsvermittler Jack Trainer zusammen und bringt ihren Deal selbst auf den Weg. Dass Katherine unversehens zurückkehrt und Tess wütend bloßstellt, ist absehbar; wie es danach für Tess weitergeht, bleibt hier besser unerzählt.
Entstehungsgeschichte
Der 1988 erschienene Spielfilm wurde von Mike Nichols inszeniert und trägt im Original den Titel „Working Girl“. Melanie Griffith, Harrison Ford, Sigourney Weaver und Alec Baldwin füllen die Hauptrollen. Jugendliche ab 12 Jahren dürfen ihn sehen.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Komödie, Liebesfilm und Drama verteilt sich auf drei Handlungsstränge, die dieselbe Frage von verschiedenen Seiten stellen: Wem wird eine gute Idee zugeschrieben? Die Hochstapelei bildet den komödiantischen Motor, die Zusammenarbeit mit dem Vermittler die romantische Linie, der Diebstahl geistigen Eigentums den dramatischen Kern. Bemerkenswert ist, dass die Gegenspielerin ebenfalls eine Frau ist — der Konflikt verläuft damit nicht entlang der einfachsten Trennlinie, sondern zwischen zwei Positionen innerhalb derselben Hierarchie. Der Skiunfall ist der klassische Zufall, der eine sonst verschlossene Tür öffnet.
Einordnung & Wirkung
6,6 von 10 aus Stimmen im vierstelligen Bereich ergeben ein freundliches Urteil ohne Ausschlag nach oben. 38 Jahre sind seit dem Erscheinungsjahr vergangen, und der Film ist damit an eine Bürowelt gebunden, die es so nicht mehr gibt; die geschilderte Konstellation aus Vorgesetzter, Zuarbeit und angeeigneter Idee hat davon wenig eingebüßt. Innerhalb der Arbeitsplatzkomödie gehört er zu den Vertretern, die den dramatischen Anteil nicht wegkürzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Melanie Griffith als Tess McGill
- Harrison Ford als Jack Trainer
- Sigourney Weaver als Katharine Parker
- Alec Baldwin als Mick Dugan
- Joan Cusack als Cyn
- Philip Bosco als Oren Trask
- Nora Dunn als Ginny
- Oliver Platt als Lutz
- James Lally als Turkel
- Kevin Spacey als Bob Speck
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Verfügbarkeit
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