Die Wand (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Julian Pölsler |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Drama |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-10-05 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 3.889.260 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (153 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine namenlose Frau will mit ihrer Cousine und deren Ehemann ein ruhiges Wochenende auf einem abgelegenen Anwesen verbringen. Als die beiden zu einem Ausflug aufbrechen und nicht zurückkommen, macht sich die Frau auf die Suche – und stößt auf eine unsichtbare Wand, die sie von der übrigen Welt abschneidet. Was zunächst wie ein Missverständnis wirkt, entpuppt sich als endgültige Isolation. Die Frau muss sich mit dieser Abgeschlossenheit arrangieren und ihr bisheriges Leben durch eine Existenz im Wald ersetzen, fernab jeder Zivilisation.
Entstehungsgeschichte
„Die Wand“ entstand 2012 unter der Regie von Julian Pölsler. In der Hauptrolle ist Martina Gedeck zu sehen, an ihrer Seite stehen Ulrike Beimpold, Karlheinz Hackl und Wolfgang Maria Bauer. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Science Fiction und Drama ist hier ungewöhnlich zurückgenommen: Statt spektakulärer Effekte steht ein rätselhaftes, nie erklärtes Phänomen im Zentrum, das vor allem als Auslöser für eine existenzielle Situation dient. Die Erzählung konzentriert sich fast vollständig auf eine einzelne Figur, die mit sich selbst, der Natur und dem Verlust ihres gewohnten Lebens konfrontiert wird. Der Verweis auf Rousseaus „Zurück zur Natur“ in der Ausgangssituation deutet an, dass es weniger um das mysteriöse Ereignis selbst geht als um die Frage, wie ein Mensch reagiert, wenn ihm die Zivilisation buchstäblich entzogen wird. Die kleine, überschaubare Besetzung passt zu dieser reduzierten, introspektiven Anlage der Geschichte, die auf äußere Handlung weitgehend verzichtet und stattdessen den inneren Zustand der Protagonistin in den Vordergrund stellt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 aus einer noch überschaubaren, dreistelligen Zahl an Stimmen bewegt sich „Die Wand“ im mittleren Bereich der Publikumsresonanz. Über ein Jahrzehnt nach seinem Erscheinen bleibt der Film ein Beispiel dafür, wie sich Science-Fiction-Elemente auch ohne aufwendige Ausstattung einsetzen lassen, um ein Drama über Isolation und Selbstbehauptung zu tragen. Innerhalb des Genres steht er damit für einen leiseren, figurenzentrierten Zugang, der sich deutlich von actionbetonten Science-Fiction-Stoffen unterscheidet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Martina Gedeck als Frau
- Ulrike Beimpold als Luise
- Karlheinz Hackl als Hugo
- Wolfgang Maria Bauer als Mann
- Julia Gschnitzer als Keuschlerin
- Hans-Michael Rehberg als Keuschler
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Verfügbarkeit
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