Die Wolke (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gregor Schnitzler |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Thriller, Drama |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-03-16 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (129 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein ganz gewöhnlicher Tag in Deutschland, irgendwo bei Schweinfurt: In einem Atomkraftwerk kommt es zu einem Störfall, eine radioaktive Wolke löst sich und zieht über das Land. In der Kleinstadt Schlitz bricht binnen kürzester Zeit Chaos aus, viele Bewohner sterben an den Folgen der Verseuchung. Mittendrin die 16-jährige Hannah, die gemeinsam mit ihrem Freund Elmar zu fliehen versucht. Nur einer von beiden schafft es aus der Gefahrenzone heraus – und muss danach mit dem weiterleben, was zurückbleibt.
Entstehungsgeschichte
Gregor Schnitzler führte bei dem 2006 entstandenen Film Regie, der Science-Fiction-Elemente mit Thriller und Drama verbindet. In den Hauptrollen stehen Paula Kalenberg und Franz Dinda als das jugendliche Paar im Zentrum der Handlung, an ihrer Seite Hans-Laurin Beyerling und Carina Wiese. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Dass sich die Geschichte im Hier und Jetzt ansiedelt, statt in einer fernen Zukunft oder einem fiktiven Ausland, verschiebt den Science-Fiction-Kern in unmittelbare Nähe zum Alltag der Zuschauer: Schweinfurt und Schlitz sind reale Orte, kein erfundenes Setting. Die Kombination aus Katastrophenszenario und Jugenddrama erlaubt es, das große gesellschaftliche Thema einer nuklearen Havarie an einem sehr persönlichen Konflikt zu spiegeln – der Fluchtgeschichte zweier junger Menschen, von denen nur einer entkommt. Dass die Inhaltsangabe offenlässt, wer überlebt und was das Überleben tatsächlich bedeutet, deutet auf ein Ende hin, das bewusst nicht als Erleichterung inszeniert ist. Die Besetzung mit vergleichsweise jungen Hauptdarstellern unterstreicht, dass die Perspektive einer heranwachsenden Generation im Mittelpunkt steht, die mit den Konsequenzen einer Entscheidung konfrontiert wird, die andere getroffen haben.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,3 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Zustimmung oder Ablehnung ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2006 sind mittlerweile fast zwei Jahrzehnte vergangen, das Thema einer atomaren Katastrophe auf deutschem Boden hat dadurch nichts von seiner grundsätzlichen Brisanz verloren. Innerhalb des Genres, das Science-Fiction-Szenarien mit dramatischem Personenkino verbindet, positioniert sich der Film als ernsthafter, auf ein junges Publikum zielender Beitrag ohne spektakuläre Effektinszenierung.
Bilder





Besetzung & Stab
- Paula Kalenberg als Hannah
- Franz Dinda als Elmar
- Hans-Laurin Beyerling als Uli
- Carina Wiese als Paula
- Jennifer Ulrich als Meike
- Claire Oelkers als Ayse
- Tom Wlaschiha als Hannes
- Karl Kranzkowski als Dr. Salamander
- Josefine Merkatz als Schwester Roeschen
- Richy Müller als Albert Koch
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Verfügbarkeit
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