Die Zeit, die bleibt (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | François Ozon |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 81 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-05-16 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (133 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Romain ist 30, arbeitet als Fotograf und steht mitten im Leben, als eine Diagnose alles verändert: Er ist an Krebs erkrankt, eine Heilung gilt als so gut wie ausgeschlossen. Statt die geringe Chance auf Behandlung zu ergreifen, entscheidet er sich für einen anderen Weg. Sein selbstbewusstes, oft schroffes Auftreten gegenüber seiner Schwester Sophie, ihren Kindern und seinem Freund weicht einem Rückzug nach innen. Die Arbeit verliert für ihn an Bedeutung, das soziale Umfeld hält er auf Distanz. Nur seiner Großmutter Laura offenbart er die Wahrheit. Stattdessen wendet er sich der eigenen Vergangenheit zu, auf der Suche nach etwas, das ihm erlaubt, mit sich ins Reine zu kommen.
Entstehungsgeschichte
"Die Zeit, die bleibt" (Originaltitel "Time to Leave") entstand 2005 unter der Regie von François Ozon. In den Hauptrollen sind Melvil Poupaud als Romain sowie Jeanne Moreau, Valeria Bruni Tedeschi und Daniel Duval zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verzichtet auf äußere Dramatik im klassischen Sinne und konzentriert sich stattdessen auf einen inneren Prozess: den Umgang mit einer tödlichen Diagnose ohne Aussicht auf Behandlung. Dass Romain seine Umgebung meidet und nur einer einzigen Vertrauten die Wahrheit sagt, macht die Erzählung zu einem Kammerspiel der Vereinzelung statt zu einem Familiendrama im herkömmlichen Sinn. Die Konstellation aus Schwester, Freund und Großmutter zeigt unterschiedliche Nähegrade auf, die Romain bewusst neu ordnet, statt sie unverändert zu lassen. Das Genre Drama wird hier konsequent aus der Perspektive eines Einzelnen entwickelt, der sich von Bindungen löst, anstatt sie zu suchen – eine Anlage, die die Zuschauer stärker mit Verweigerung als mit Trost konfrontiert.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Zustimmung ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2005 sind mittlerweile zwei Jahrzehnte vergangen, der Film bleibt damit ein Werk, das innerhalb des Dramengenres einen konsequent reduzierten, auf eine Figur zugeschnittenen Zugang zum Thema Sterblichkeit verfolgt.
Bilder




Besetzung & Stab
- Melvil Poupaud als Romain
- Jeanne Moreau als Laura
- Valeria Bruni Tedeschi als Jany
- Daniel Duval als Père
- Marie Rivière als Mère
- Christian Sengewald als Sasha
- Louise-Anne Hippeau als Sophie
- Henri de Lorme als Médecin
- Walter Pagano als Bruno
- Ugo Soussan Trabelsi als Bruno enfant
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Verfügbarkeit
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