Die zwölf Stühle (1970)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mel Brooks |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1970-10-28 |
| Budget | 1.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.806.258 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (156 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Rund zehn Jahre nach der Russischen Revolution muss ein einst wohlhabender Aristokrat feststellen, dass sein gesamter Besitz verstaatlicht wurde. Nur ein Geheimnis bleibt ihm: In einem von zwölf Stühlen seiner alten Wohnungseinrichtung soll der Familienschmuck versteckt sein. Gemeinsam mit dem gewitzten Kleingauner Bender begibt er sich auf die Suche nach den Möbelstücken, die längst konfisziert und über das Land verteilt wurden. Doch die beiden sind nicht allein hinter dem Geheimnis her: Auch der Dorfgeistliche Vater Fjodor hat davon erfahren und verfolgt seinen eigenen Plan, den richtigen Stuhl vor den Konkurrenten zu finden. So entsteht ein Wettlauf zwischen mehreren Parteien, die alle denselben Schatz im Blick haben, aber unterschiedliche Mittel und Motive mitbringen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1970 unter der Regie von Mel Brooks. In den zentralen Rollen sind Ron Moody, Frank Langella, Dom DeLuise und Andréas Voutsinas zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Drama zeigt sich bereits in der Anlage der Geschichte: Eine Gesellschaft im Umbruch, ein enteigneter Adliger und ein Geistlicher, der seine Prinzipien für materiellen Gewinn beiseiteschiebt, liefern Stoff für bittere Situationskomik ebenso wie für ernstere Untertöne. Die Konstellation aus drei Parteien, die sich gegenseitig belauern und dasselbe Ziel verfolgen, sorgt für eine episodische Struktur, in der die Reise selbst wichtiger wird als der Besitz, dem alle nachjagen. Dass ausgerechnet ein Vertreter der Kirche zum Rivalen wird, verschärft den satirischen Blick auf Gier und Selbsttäuschung in einer Zeit gesellschaftlicher Neuordnung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im Mittelfeld, ohne dass sich daraus ein klares Urteil über breite Publikumsresonanz ableiten lässt. Seit der Entstehung 1970 sind mehr als fünf Jahrzehnte vergangen, was den Film in eine frühe Schaffensphase seiner Regiearbeit einordnet, in der Brooks komödiantische Ansätze mit dramatischem Hintergrund verband. Innerhalb der Genrelandschaft von Komödien mit historischem Hintergrund nimmt der Titel eine Nebenposition ein, die vor allem durch die ungewöhnliche Verbindung von politischem Umbruch und Schatzsuche auffällt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ron Moody als Ippolit Vorobyaninov
- Frank Langella als Ostap Bender
- Dom DeLuise als Father Fyodor
- Andréas Voutsinas als Nikolai Sestrin
- Diana Coupland als Diana Coupland
- Mel Brooks als Tikon
- David Lander als Engineer Bruns
- Vlada Petrić als Sevitsky
- Elaine Garreau als Claudia Ivanovna
- Robert Bernal als Curator
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Verfügbarkeit
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