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Mel Brooks - Die verrückte Geschichte der Welt

Mel Brooks - Die verrückte Geschichte der Welt (1981)

⭐ 6,7 · 1981 · Komödie
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Kurzüberblick

RegieMel Brooks
GenreKomödie
Laufzeit92 Minuten
Erscheinungsdatum1981-06-12
AltersfreigabeFSK 16
Budget10.000.000 $
Einspielergebnis31.672.907 $
TMDB-Bewertung6,7 (949 Stimmen)

Trailer

Worum es geht

Die Weltgeschichte als bunter Reigen, von ihren Anfängen bis in die Zukunft — und dabei wird konsequent mit den bislang herrschenden falschen Vorstellungen aufgeräumt. Der Film springt von Station zu Station und behandelt jede davon als Gelegenheit, das Selbstverständliche in Frage zu stellen.

Zu sehen gibt es zeitgenössische Kritik an Höhlenmalerei in der Steinzeit, den ungeschickten Umgang des Moses mit den Gebotstafeln und den ersten Auftritt des Stand-up-Philosophen Comicus in Caesars Palast. Weiter geht es mit der Wahrheit über das letzte Abendmahl, mit der spanischen Inquisition als Musical-Nummer und mit obszönen Spielchen zur Zeit der Französischen Revolution. Eine durchlaufende Handlung gibt es nicht; die Klammer ist der Blick, nicht die Figur.

Entstehungsgeschichte

Mel Brooks führte 1981 Regie und steht zugleich in der Besetzung, gemeinsam mit Dom DeLuise, Madeline Kahn und Harvey Korman. Diese Doppelrolle vor und hinter der Kamera erklärt einiges an der Handschrift des Films. Im Original trägt er den Titel „History of the World: Part I“, freigegeben ist er ab 16 Jahren.

Hinter den Kulissen

Der Film ist reine Komödie, und das ist konsequent. Der Stoff ist als Nummernfolge angelegt: Jede Epoche liefert eine abgeschlossene Szene, jede Szene eine eigene Pointe. Eine solche Form braucht keinen Spannungsbogen, sondern Tempo und ein Ensemble, das schnell zwischen Rollen wechseln kann.

Die Freigabe ab 16 Jahren erklärt sich aus dem Ton. Angekündigt werden obszöne Spielchen und die Inquisition als Musical-Nummer — der Humor arbeitet also gezielt mit Geschmacksgrenzen und mit Stoffen, die für gewöhnlich ehrfürchtig behandelt werden. Der Zusatz „Part I“ im Originaltitel gehört selbst zum Spiel mit den Erwartungen an große Geschichtserzählungen.

Einordnung & Wirkung

Aus einigen hundert abgegebenen Stimmen ergeben sich 6,8 von 10, ein solider Wert im oberen Mittelfeld. Fünfundvierzig Jahre nach dem Erscheinen ist der Film ein früher Vertreter jener Komödienform, die historische Stoffe als Steinbruch für Pointen nutzt.

Bilder

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Besetzung & Stab

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