Dieses bescheuerte Herz (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Marc Rothemund |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-12-21 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (302 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Lenny ist fast 30, Sohn eines Herzspezialisten und bislang vor allem damit beschäftigt, das Leben zu genießen. Feiern, Geld ausgeben, möglichst wenig tun: So sieht sein Alltag aus, bis der Vater ihm die Kreditkarte sperrt. Zurück in das bequeme Dasein führt nur ein Weg. Lenny soll sich um David kümmern, einen 15-Jährigen, der seit seiner Geburt schwer herzkrank ist.
Die beiden stammen aus Welten, die kaum weiter auseinanderliegen könnten. Lenny kommt aus reichem Haus, David aus einer tristen Hochhaussiedlung. Anfangs prallen diese Gegensätze hart aufeinander. Dann beginnt Lenny, mit dem Jungen all das zu unternehmen, was dieser schon immer erleben wollte, vom luxuriösen Einkaufsbummel bis zur Fahrt im Sportwagen. Mit der Zeit merkt der sonst so verantwortungslose Lebemann, dass ihm der todkranke Teenager näherkommt, als ihm lieb ist.
Entstehungsgeschichte
Marc Rothemund drehte dieses Drama, das 2017 erschien und international unter dem Titel „This Crazy Heart“ bekannt ist. Die Handlung geht auf eine wahre Begebenheit zurück. Vor der Kamera stehen Philip Noah Schwarz, Elyas M'Barek, Nadine Wrietz und Uwe Preuss. Trotz des ernsten Themas ist der Film ohne Altersbeschränkung freigegeben, er richtet sich also ausdrücklich auch an ein junges Publikum.
Hinter den Kulissen
Die Ausgangslage folgt dem Muster zweier ungleicher Partner, die aus einer Notlage heraus zusammenfinden. Was bei anderen Stoffen Anlass für eine reine Komödie wäre, bekommt hier durch die Herzkrankheit des Jungen ein anderes Gewicht. Der Film bleibt ein Drama, auch wenn Shoppingtouren und Sportwagen zunächst leichte Momente versprechen.
Aufschlussreich ist, wie die Geschichte ihre Figuren gegeneinander stellt. Reichtum und Armut, Gleichgültigkeit und Todesnähe treffen aufeinander, und die Entwicklung verläuft von der erzwungenen Pflicht zur echten Bindung. Dass eine wahre Begebenheit zugrunde liegt, verpflichtet zu einem Umgang mit Krankheit, der nichts verklärt.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,3 von 10 Punkten liegt die Durchschnittsbewertung deutlich im positiven Bereich. Die Basis dafür ist mit einigen hundert Stimmen noch überschaubar, das Bild fällt aber freundlich aus.
Neun Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu den Dramen, die ein schweres Thema mit zugänglichem Erzählen verbinden. Er erzählt von Verantwortung und davon, wie eine unfreiwillige Aufgabe ein Leben verändern kann, und spricht damit Zuschauer an, die bewegende Geschichten nach wahren Ereignissen suchen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Philip Noah Schwarz als David Müller
- Elyas M'Barek als Lenny Reinhard
- Nadine Wrietz als Betty Müller
- Uwe Preuss als Dr. Reinhard
- Karin Thaler als Astrid
- Jürgen Tonkel als Herr Petry
- Sebastian Gerold als Sanitäter
- Lena Meckel als Barbara
- Lisa Bitter als Dr. Julia Mann
- Tesha Moon Krieg als Sarah
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Verfügbarkeit
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