Dirty (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Chris Fisher |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-11-09 |
| Budget | 3.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,4 (128 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Los Angeles kämpft mit einer Welle von Bandenkriminalität, und das Polizeidepartment reagiert mit der Gründung einer Spezialeinheit, die genau dort ansetzen soll, wo reguläre Streifenarbeit an ihre Grenzen stößt. Für diese Aufgabe holt man sich Armando und Salim, zwei Männer, die selbst in Gangs aufgewachsen sind und die Straße von innen kennen. Ihr Vorteil ist zugleich ihr Problem: Die Methoden, mit denen sie gegen Bandenstrukturen vorgehen, orientieren sich nicht an Vorschriften, sondern an den Regeln, die sie aus ihrer eigenen Vergangenheit mitbringen. Aus zwei Ermittlern mit Dienstmarke werden so faktisch zwei weitere Akteure eines Systems aus Gewalt und Gegengewalt, das sie eigentlich bekämpfen sollen. Der Film zeichnet nach, wie sich diese Grauzone zwischen Ordnungsmacht und Bandenlogik verschärft.
Entstehungsgeschichte
„Dirty“ entstand 2005 unter der Regie von Chris Fisher. In den Hauptrollen sind Clifton Collins Jr., Cuba Gooding Jr., Keith David und Cole Hauser besetzt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Krimi, Drama und Thriller passt zu einem Stoff, der weniger auf klassische Ermittlungsspannung setzt als auf die moralische Zerreißprobe seiner Hauptfiguren. Dass ausgerechnet ehemalige Bandenmitglieder als Polizisten eingesetzt werden, ist die zentrale Konstruktion der Geschichte: Sie liefert den dramatischen Kern, weil die Grenze zwischen Gesetzeshüter und Gesetzesbrecher von Anfang an durchlässig angelegt ist. Die Erzählung nutzt diese Ambivalenz, um Fragen nach Loyalität, Herkunft und den Grenzen legitimer Gewalt aufzuwerfen, statt eine eindeutige Held-Schurke-Struktur zu bedienen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis von rund 128 Bewertungen bewegt sich „Dirty“ im unteren Mittelfeld dessen, was Zuschauer aus dem Genre erwarten. Zwei Jahrzehnte nach seiner Entstehung wirkt der Film als ein Beispiel für das Cop-Drama, das seine Spannung aus der inneren Zerrissenheit der Protagonisten zieht statt aus klassischer Ermittlungsarbeit. Innerhalb des Genres reiht er sich damit eher unauffällig ein, ohne dass die vorliegenden Bewertungen auf eine breite Rezeption schließen lassen.
Bilder







Besetzung & Stab
- Clifton Collins Jr. als Officer Armando Sancho
- Cuba Gooding Jr. als Salim Adel
- Keith David als Captain Spain
- Cole Hauser als Lieutenant
- Wood Harris als Brax
- Aimee Garcia als Rita
- Gates McFadden als Wife
- Nicholas Gonzalez als Officer Rodriguez
- Cesar Garcia als Gangster #3
- Brittany Daniel als Tatiana
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Verfügbarkeit
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