Dreckskerle (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Claire Denis |
|---|---|
| Genre | Drama, Krimi, Thriller |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-08-07 |
| Einspielergebnis | 12.247 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (108 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Marco fährt zur See, doch der Anruf seiner Schwester holt ihn zurück nach Paris. Der Grund ist bitter: Ihr Mann hat sich das Leben genommen und ein zerrüttetes Familiengeschäft hinterlassen, das inzwischen dem undurchsichtigen Investor Edouard Laporte gehört. Beim Einzug in seine neue Wohnung begegnet Marco der attraktiven Raphaëlle und verliebt sich, ohne zu ahnen, dass sie mit Laporte liiert ist. Was als private Verstrickung beginnt, entwickelt sich zu etwas Größerem und Dunklerem, das Marco immer tiefer in eine Welt aus Abhängigkeiten und Obsessionen zieht. Die Geschichte trägt ihren Untergang bereits in sich, und am Ende gibt es nur Verlierer.
Entstehungsgeschichte
„Dreckskerle“, im Original „Bastards“, entstand 2013 unter der Regie von Claire Denis. In den Hauptrollen sind Vincent Lindon als Marco, Chiara Mastroianni als Raphaëlle, Julie Bataille und Michel Subor als Edouard Laporte zu sehen. Der Film ist als Spielfilm angelegt und bewegt sich zwischen Drama, Krimi und Thriller.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Krimi und Thriller deutet an, dass hier keine klassische Krimihandlung mit Auflösung im Vordergrund steht, sondern ein psychologisches Geflecht aus Schuld, Begehren und familiärem Zerfall. Dass die Handlung um einen Selbstmord, ein ruiniertes Geschäft und eine Affäre mit ungewissem Ausgang kreist, verweist auf eine Erzählweise, die auf Verunsicherung und Ambivalenz setzt statt auf klare Frontlinien zwischen Opfern und Tätern. Die Besetzung mit Vincent Lindon und Chiara Mastroianni in zentralen Rollen legt nahe, dass der Film stark auf die Beziehung zwischen ihren Figuren und deren emotionale Verstrickung setzt, während Michel Subor als Laporte die Figur des undurchsichtigen Antagonisten verkörpert.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich „Dreckskerle“ im mittleren Bereich der Skala – kein Publikumsliebling, aber auch kein einhellig abgelehnter Titel. Die geringe Zahl an Stimmen deutet darauf hin, dass der Film ein eher kleines, spezifisches Publikum erreicht hat. Seit dem Erscheinungsjahr 2013 sind mittlerweile über ein Jahrzehnt vergangen, ohne dass sich an dieser verhaltenen Rezeption viel geändert zu haben scheint. Innerhalb des Genres aus Drama, Krimi und Thriller positioniert sich der Film eher an der düsteren, unkonventionellen Seite des Spektrums.
Bilder






Besetzung & Stab
- Vincent Lindon als Marco Silvestri
- Chiara Mastroianni als Raphaëlle
- Julie Bataille als Sandra
- Michel Subor als Edouard Laporte
- Lola Créton als Justine
- Alex Descas als Dr. Béthanie
- Grégoire Colin als Xavier
- Florence Loiret Caille als Elysée
- Jeanne Disson als Audrey
- Christophe Miossec als Guy
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Verfügbarkeit
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