Trouble Every Day (2001)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Claire Denis |
|---|---|
| Genre | Drama, Horror, Thriller |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2001-07-11 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 9.200 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (245 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am Rand einer Pariser Vorstadtstraße wartet früh am Morgen eine geschminkte Frau, ein Lastwagen hält an. Am Abend wird der Fahrer entstellt und tot aufgefunden. Ein Motorradfahrer entdeckt die blutverschmierte Unbekannte, kümmert sich um sie, sperrt sie später jedoch in einem Zimmer ein und lässt ihr nur ein paar Kapseln zurück. Parallel dazu fliegt ein frisch verheiratetes Paar aus den USA nach Paris. Der Mann wird während des Flugs von einer Angstattacke und blutigen Visionen seiner jungen Frau erfasst, in Paris kann er ihr nicht nahekommen. Am folgenden Tag sucht er den Kontakt zu Léo Sémeneau, einem Forscher, der inzwischen als Arzt arbeitet. Die beiden Handlungsstränge laufen nebeneinander, ohne dass ihre Verbindung offen ausgesprochen wird, und die Erzählung überlässt es dem Publikum, die Verknüpfung selbst herzustellen.
Entstehungsgeschichte
„Trouble Every Day“ entstand 2001 unter der Regie von Claire Denis. In den Hauptrollen sind Vincent Gallo, Tricia Vessey, Béatrice Dalle und Alex Descas zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Horror und Thriller kündigt bereits an, dass es hier nicht um klassische Schreckmomente geht, sondern um eine Verschränkung von Körperlichkeit, Verlangen und Gewalt. Zwei Paare, ein amerikanisches und ein französisches, werden parallel geführt, wobei beide Beziehungen von einem Begehren geprägt sind, das sich nicht in gewöhnliche Zärtlichkeit übersetzen lässt. Dass ein Motorradfahrer eine blutbedeckte Frau erst versorgt und sie dann wegsperrt, zeigt, wie eng Fürsorge und Kontrolle in dieser Erzählung beieinanderliegen. Die Reise des jungen Ehepaars nach Paris und der Weg zu einem Arzt, der einmal Forscher war, deuten zudem auf eine medizinische oder physiologische Dimension hinter dem Geschehen hin, die erst im Verlauf der Geschichte greifbar wird.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,8 bei einer noch überschaubaren Anzahl an Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, was auf ein Werk hindeutet, das eher spaltet als einhellig überzeugt. Seit der Entstehung 2001 sind mehr als zwei Jahrzehnte vergangen, in denen sich die Wahrnehmung von Genremischungen aus Horror und Drama verändert hat. Innerhalb dieses Spektrums positioniert sich der Titel als ein Beitrag, der Schrecken weniger über äußere Effekte als über die Beziehung zwischen Begehren und Körper erzeugt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Vincent Gallo als Dr. Shane Brown
- Tricia Vessey als June Brown
- Béatrice Dalle als Coré
- Alex Descas als Dr. Léo
- Florence Loiret Caille als Christelle
- Nicolas Duvauchelle als Erwan
- Raphaël Neal als Ludo
- José Garcia als Dr. Choart
- Hélène Lapiower als Malécot
- Marilú Marini als Friessen
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Verfügbarkeit
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