Drunken Master (1994)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lau Kar-Leung |
|---|---|
| Genre | Action, Komödie |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1994-02-03 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 34.300.528 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (1.133 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Wong Fei-Hong kehrt gemeinsam mit seinem Vater von einem Einkauf nach Hause zurück und gerät dabei ohne eigenes Zutun zwischen die Fronten. Auf der einen Seite stehen Ausländer, die alte chinesische Artefakte außer Landes bringen wollen; auf der anderen Landsleute, die genau das verhindern und die Stücke im Land halten möchten. Fei-Hong muss sich den Gegnern stellen und setzt dabei seinen Stil des betrunkenen Boxens ein. Erschwerend kommt hinzu, dass er nicht nur gegen die Fremden anzukommen hat, sondern auch gegen die Ablehnung des eigenen Vaters, der von dieser Kampfweise nichts hält. Der Konflikt läuft damit auf zwei Ebenen: einer äußeren, in der es um die Artefakte geht, und einer häuslichen, in der ein Sohn um Anerkennung ringt.
Entstehungsgeschichte
Für die Regie zeichnete Lau Kar-Leung verantwortlich; das Erscheinungsjahr ist 1994, unter dem englischen Titel „The Legend of Drunken Master“. Jackie Chan steht im Mittelpunkt, an seiner Seite Ti Lung und Anita Mui. Freigegeben ist der Film ab sechzehn Jahren.
Hinter den Kulissen
Action und Komödie sind die beiden einzigen Genres, und diese Kombination erklärt die Bauweise. Der betrunkene Kampfstil ist selbst schon eine komische Form: Er verlangt Körperbeherrschung und behauptet gleichzeitig deren Verlust, sodass jede Auseinandersetzung zwischen Schlagabtausch und Slapstick pendelt. Die Freigabe ab sechzehn Jahren zeigt zugleich, dass die Kämpfe nicht durchgehend harmlos ausfallen. Dass der Widerstand ausgerechnet vom Vater kommt, verankert die Kämpfe in einer familiären Ordnung: Es geht nicht nur um Siege, sondern um Erlaubnis.
Einordnung & Wirkung
7,5 von 10 Punkten bei Stimmen im vierstelligen Bereich sind ein deutlich zustimmendes Ergebnis, das über dem liegt, was Genrestoffe dieser Art im Schnitt erreichen. Zweiunddreißig Jahre nach dem Erscheinen ist die Machart gut erkennbar: körperlich gearbeitete Auseinandersetzungen statt Schnittgewitter. Innerhalb des Kampfsportfilms markiert der Titel die Spielart, die Komik nicht als Beiwerk behandelt, sondern zum Prinzip der Kämpfe selbst macht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jackie Chan als Wong Fei-hung
- Ti Lung als Wong Kei-Ying
- Anita Mui Yim-Fong als Ling
- Ram Chiang Chi-Kwong als Tso
- Lau Kar-leung als Fu Wen-Chi
- Ken Lo Wai-Kwong als John
- Pak Ho-Sung als Henry
- Felix Wong Yat-Wah als Fishmonger Tsan
- Hoh Wing-Fong als Fun
- Chin Ka-Lok als Fo Sang
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Verfügbarkeit
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