E.T. - Der Außerirdische (1982)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Steven Spielberg |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Science Fiction, Familie |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1982-06-11 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 10.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 797.307.407 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (12.265 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Raumschiff landet nachts in einem kalifornischen Vorort, seine Besatzung sammelt Pflanzenproben. Als Menschen auftauchen, startet das Schiff überstürzt und lässt ein Wesen zurück. Es versteckt sich im Geräteschuppen der Familie Taylor, wo der zehnjährige Elliott es findet und mit Schokolinsen ins Haus lockt.
Elliott, sein älterer Bruder und die kleine Schwester Gertie verstecken das Wesen vor der Mutter und vor den Behörden. E.T. lernt sprechen, baut aus Haushaltsgegenständen ein Funkgerät und will nach Hause. Zwischen ihm und Elliott entsteht dabei eine körperliche Verbindung: Was einem geschieht, spürt der andere — und E.T. wird auf der Erde krank.
Entstehungsgeschichte
Die Idee entstand aus zwei Quellen. Steven Spielberg hatte sich als Kind nach der Trennung seiner Eltern einen imaginären Freund vorgestellt; parallel arbeitete er an einem düsteren Science-Fiction-Stoff über Außerirdische, die eine Familie terrorisieren. Melissa Mathison, die das Drehbuch schrieb, überzeugte ihn, den freundlichen Ansatz zu verfolgen.
Columbia lehnte das Projekt ab und hielt es für zu wenig kommerziell; Universal übernahm. Mars Incorporated verweigerte die Nutzung seiner Schokolinsen, weshalb die Produktion auf Reese's Pieces von Hershey auswich — deren Absatz stieg nach dem Kinostart erheblich, was als frühes Lehrbeispiel für Produktplatzierung gilt.
Hinter den Kulissen
Spielberg drehte weitgehend in chronologischer Reihenfolge und aus der Höhe der Kinder: Die Kamera bleibt über weite Strecken auf Augenhöhe von etwa einem Meter, Erwachsene sind bis zur Mitte des Films nur unterhalb der Schultern zu sehen.
E.T. war eine Kombination aus mehreren Puppen von Carlo Rambaldi, geführt von Puppenspielern, und in einigen Einstellungen von kleinwüchsigen Darstellern sowie einem Jungen ohne Beine in einem Kostüm. Für die Reaktionen der Kinder ließ Spielberg die Puppe wie eine Figur behandeln und drehte die Abschiedsszene zuletzt. John Williams komponierte die Musik; für den Schlussflug ließ Spielberg den Film an die bereits fertige Musik anpassen statt umgekehrt.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit über 790 Millionen Dollar ein und war jahrelang der erfolgreichste überhaupt. Er gewann vier Oscars, überwiegend in technischen Kategorien, und war als bester Film nominiert.
Er prägte eine Vorstellung von Außerirdischen, die dem bis dahin dominierenden Bedrohungsbild entgegenstand, und gilt als der persönlichste Film Spielbergs — die Scheidungsgeschichte im Hintergrund ist autobiografisch grundiert. Eine überarbeitete Jubiläumsfassung von 2002, in der Waffen digital durch Funkgeräte ersetzt wurden, stieß auf so viel Widerspruch, dass Spielberg die Änderungen später zurücknahm.
Bilder








Besetzung & Stab
- Henry Thomas als Elliott
- Drew Barrymore als Gertie
- Robert MacNaughton als Michael
- Peter Coyote als Keys
- Dee Wallace als Mary
- Erika Eleniak als Pretty Girl
- K.C. Martel als Greg
- C. Thomas Howell als Tyler
- Sean Frye als Steve
- David M. O'Dell als Schoolboy
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