Eighth Grade (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bo Burnham |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-01-19 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 2.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 13.539.709 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (1.717 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kayla Day geht in die achte Klasse. Auf YouTube veröffentlicht sie Videos über Selbstvertrauen und darüber, wie man auf andere zugeht.
Im Alltag ist sie fast unsichtbar. Der Film begleitet ihre letzte Woche vor dem Wechsel auf die High School — und den Abstand zwischen dem, was sie in die Kamera sagt, und dem, was sie tatsächlich schafft.
Entstehungsgeschichte
Bo Burnham schrieb das Drehbuch und führte Regie; es war sein Debüt als Spielfilmregisseur.
Elsie Fisher spielt Kayla Day, Josh Hamilton ihren Vater Mark, Emily Robinson die Olivia, Catherine Oliviere die Kennedy Graves, Jake Ryan den Gabe, Luke Prael den Aiden Wilson, Daniel Zolghadri den Riley und Fred Hechinger den Trevor.
Produziert wurde der Film von Scott Rudin, Eli Bush, Lila Yacoub und Christopher Storer. Die Kamera führte Andrew Wehde, den Schnitt besorgte Jennifer Lilly, die Musik stammt von Anna Meredith.
Der Film dauert 94 Minuten. Die Uraufführung war am 19. Januar 2018 beim Sundance Film Festival; in Deutschland erschien er am 5. Juli 2019 im Streaming.
Hinter den Kulissen
Die Konstruktion beruht auf einem Widerspruch, den der Film nie auflöst. Kayla gibt Ratschläge, die sie selbst nicht befolgen kann — nicht aus Heuchelei, sondern weil das Aussprechen leichter ist als das Tun.
Damit ist der Film weniger eine Geschichte über soziale Medien als eine über die Lücke zwischen Vorsatz und Vollzug. Die Videos sind kein Kommentar zur Plattform, sondern die Form, in der ein Kind zu sich selbst spricht.
Die Besetzung trägt das. Elsie Fisher spielt Kayla ohne die Souveränität, die Kinderrollen im Kino sonst mitbekommen — die Unsicherheit ist nicht angedeutet, sondern die Grundhaltung der Figur.
Die Musik von Anna Meredith setzt dem etwas entgegen. Sie ist laut und drängend, wo das Bild zögert — der innere Zustand wird hörbar, bevor er sichtbar wird.
Einordnung & Wirkung
Rotten Tomatoes weist 99 Prozent aus (307 Rezensionen), Metacritic 90 von 100 und damit universelle Anerkennung. Für ein Regiedebüt sind das außergewöhnliche Werte.
Bo Burnham erhielt 2019 den Award der Writers Guild of America für das beste Originaldrehbuch und den Independent Spirit Award für das beste Drehbuchdebüt. Elsie Fisher wurde für den Golden Globe nominiert; bei den Gotham Awards gab es Breakthrough Awards für Fisher und Burnham.
Bemerkenswert ist die deutsche Auswertung. Nach der Premiere in Sundance im Januar 2018 dauerte es bis Juli 2019, bis der Film hierzulande erschien — und dann im Streaming, nicht im Kino. Ein Film über eine Vierzehnjährige, ohne bekannte Namen und ohne Genrezuordnung, findet auf diesem Weg leichter sein Publikum als über die Leinwand.
Bilder








Besetzung & Stab
- Elsie Fisher als Kayla Day
- Josh Hamilton als Mark Day
- Emily Robinson als Olivia
- Jake Ryan als Gabe
- Daniel Zolghadri als Riley
- Fred Hechinger als Trevor
- Imani Lewis als Aniyah
- Luke Prael als Aiden
- Catherine Oliviere als Kennedy
- Nora Mullins als Steph
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Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.