Ein Brief an Momo (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Hiroyuki Okiura |
|---|---|
| Genre | Komödie, Fantasy, Animation, Drama, Familie |
| Laufzeit | 120 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-04-21 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Einspielergebnis | 6.748.888 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (415 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach dem Tod ihres Vaters muss Momo ihr bisheriges Leben hinter sich lassen. Sie zieht in das alte Familienhaus auf einer abgelegenen Insel, wo es kein Einkaufszentrum gibt, sondern nur Holzhäuser. Die neue Umgebung macht das Mädchen unglücklich, doch schwerer noch wiegt etwas anderes: Ihr Vater hat einen Brief hinterlassen, den er nie zu Ende geschrieben hat. Mehr als die beiden Worte „Liebe Momo“ stehen nicht darauf.
Diese unvollendete Botschaft lässt Momo nicht los. Als sie auf dem Dachboden des Hauses ein antikes Buch entdeckt, beginnen sich seltsame Dinge zu ereignen. Was genau in das stille Inselleben einbricht, soll hier nicht vorweggenommen werden.
Entstehungsgeschichte
Hiroyuki Okiura hat den Animationsfilm 2012 in die Welt gebracht. Im Englischen trägt er den Titel „A Letter to Momo“. Zu den Sprecherinnen und Sprechern gehören Karen Miyama, 優香, Toshiyuki Nishida und Koichi Yamadera. Ab 6 Jahren ist der Film freigegeben und richtet sich damit ausdrücklich auch an ein junges Publikum.
Hinter den Kulissen
Fünf Genres kommen hier zusammen: Komödie, Fantasy, Animation, Drama und Familienfilm. Den Ausgangspunkt bildet ein Verlust, also klassischer Stoff für ein Drama. Mit dem Fund auf dem Dachboden öffnet sich die Erzählung zum Fantastischen, und der Anteil an Komödie deutet darauf hin, dass die seltsamen Ereignisse nicht nur bedrohlich, sondern auch heiter geraten.
Bemerkenswert ist das zentrale Motiv des unvollendeten Briefes. Zwei Worte, hinter denen alles stehen könnte, was ungesagt blieb, sind ein stiller, aber tragfähiger Kern für eine Geschichte über Trauer. Die abgelegene Insel verstärkt dieses Gefühl: Momo ist herausgerissen aus allem Vertrauten und muss sich in einer kargen Umgebung neu zurechtfinden.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,4 von 10 Punkten schneidet der Film beim Publikum deutlich überdurchschnittlich ab. Die Wertung beruht auf einigen hundert Stimmen, das ist keine riesige, aber eine durchaus belastbare Grundlage für ein so klares Ergebnis.
Seit dem Erscheinen sind 14 Jahre vergangen. Innerhalb des Animationsfilms gehört „Ein Brief an Momo“ zu jenen Werken, die Fantastisches nicht als reines Spektakel einsetzen, sondern als Weg, von Verlust und Neuanfang zu erzählen. Wer Geschichten schätzt, in denen ein Kind mit Trauer ringt und dabei auf Unerklärliches trifft, findet hier einen leisen, familientauglichen Vertreter dieser Richtung.
Bilder



Besetzung & Stab
- Karen Miyama als Momo Miyaura (voice)
- Yûka als Ikuko Miyaura (voice)
- Toshiyuki Nishida als Iwa (voice)
- Koichi Yamadera als Kawa (voice)
- Cho als Mame (voice)
- Yoshisada Sakaguchi als Great Grandfather (voice)
- Ikuko Tani als Great Grandmother (voice)
- Takeo Ogawa als Koichi (voice)
- Daizaburō Arakawa als Kazuo Miyaura (voice)
- Kota Fuji als Yota (voice)
Weitere Filme von Hiroyuki Okiura
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.