Jin-Roh - Die Wolfsbrigade (1999)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Hiroyuki Okiura |
|---|---|
| Genre | Animation, Thriller, Science Fiction |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1999-11-17 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 94.072 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (590 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Film entwirft ein alternatives Nachkriegsjapan, dessen Regierung von einem siegreichen Deutschland geführt wird, das aus dem Zweiten Weltkrieg als alleinige Macht hervorgegangen ist. Die Kontrolle über das Land teilen sich drei Kräfte: die reguläre Polizei, die Spezialeinheit DIME und eine als „Die Sekte" bekannte Gruppe aufständischer Terroristen. In diese angespannte politische Lage, die sich gleich zu Beginn in einem Aufruhr gegen die Polizei entlädt, sind zwei Lebenswege verflochten. Kazuki Fuse gehört dem Sturmkommando der DIME an, Kei ist Teil einer Gruppe, die als „Rotkäppchen" bezeichnet wird: Frauen und Mädchen, die für die Aufständischen Sprengsätze transportieren. Fuse gilt als äußerst fähiger Angehöriger seiner Einheit und ist zugleich emotional verletzlich; sein Name lässt sich mit dem Wort für Hund in Verbindung bringen.
Entstehungsgeschichte
Hiroyuki Okiura führte bei diesem 1999 erschienenen Animationsfilm Regie, der international als „Jin-Roh: The Wolf Brigade" bekannt ist. Zu hören sind Yoshikatsu Fujiki, Sumi Mutoh, Hiroyuki Kinoshita und Kohsei Hirota. Die Freigabe beginnt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Animation, Thriller und Science-Fiction greifen hier ineinander, ohne dass eines der drei Genres dominiert. Die Science-Fiction steckt nicht in Technik, sondern in der Prämisse einer anderen Geschichtsschreibung, und sie dient vor allem dazu, Machtverhältnisse ungeschützt zeigen zu können. Der Thrilleranteil ergibt sich aus der Dreiecksanordnung der Kräfte: Wer wen beobachtet, unterwandert oder benutzt, bleibt offen. Die Bezeichnung „Rotkäppchen" für Botinnen mit Sprengstoff und ein Name, der an einen Hund erinnert, setzen ein Märchenmotiv gegen den politischen Stoff, ohne es aufzulösen. Der Einsatz von Kindern und Jugendlichen durch die Aufständischen wird als Tatsache der erzählten Welt benannt, nicht ausgeschmückt.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,4 von 10 liegt eine klar zustimmende Bewertung vor, die allerdings auf einer Basis von wenigen hundert Stimmen ruht. Siebenundzwanzig Jahre nach dem Erscheinen steht damit ein Animationsfilm da, der sein Publikum eher in der Auseinandersetzung mit dem Stoff als über die Breite gefunden hat.
Bilder








Besetzung & Stab
- Yoshikatsu Fujiki als Kazuki Fuse (voice)
- Sumi Mutoh als Kei Amamiya (voice)
- Hiroyuki Kinoshita als Atsushi Henmi (voice)
- Kohsei Hirota als Bunmei Muroto (voice)
- Yukihiro Yoshida als Hajime Handa (voice)
- Ryuichi Horibe als Shiro Tatsumi (voice)
- Eri Sendai als Agawa Nanao (voice)
- Kenji Nakagawa als Isao Aniya (voice)
- Tamio Ohki als Capital Police Member (voice)
- Shinnosuke Furumoto als Additional Voices (voice)
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Verfügbarkeit
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