Ein Gespenst auf Freiersfüssen (1947)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Joseph L. Mankiewicz |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Fantasy, Drama |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1947-05-25 |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (367 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Jahr nach dem Tod ihres Mannes beschließt Lucy Muir, nicht länger mit Schwiegermutter und Schwägerin unter einem Dach zu leben. Sie mietet ein Haus direkt am Meer und zieht mit ihrer Tochter und ihrer Hausangestellten dorthin. Die neue Unabhängigkeit hat allerdings einen Haken: Im Haus spukt der Geist des früheren Besitzers Daniel Gregg, der vermutlich durch Selbstmord ums Leben kam.
Gregg versucht, die neue Mieterin zu vertreiben, doch Lucy lässt sich nicht einschüchtern. Aus dem Kräftemessen entwickelt sich nach und nach eine Freundschaft. Als die Witwe in ernste Geldnot gerät, erzählt ihr der Geist sein Leben, damit sie daraus ein Buch machen und sich aus der Klemme befreien kann. Später lernt Lucy einen Verfasser von Kindergeschichten kennen und denkt über eine Heirat nach, was Gregg ganz und gar nicht gefällt. Wie er darauf reagiert, soll hier offenbleiben.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Joseph L. Mankiewicz, der Film stammt aus dem Jahr 1947 und trägt im Englischen den Titel „The Ghost and Mrs. Muir“. Gene Tierney spielt Lucy Muir, Rex Harrison den Geist Daniel Gregg. Außerdem gehören George Sanders und Edna Best zum Ensemble. Der Film ist in Schwarzweiß gehalten, was die melancholische Grundstimmung am Meer unterstreicht.
Hinter den Kulissen
Liebesfilm, Fantasy und Drama verbinden sich zu einer ungewöhnlichen Mischung. Das Übernatürliche dient nicht dem Schrecken, sondern bildet den Rahmen für eine Beziehung, die unter normalen Umständen gar nicht möglich wäre. Ein Geist und eine Lebende können sich nahekommen, aber nie ganz zusammenfinden, und genau daraus bezieht die Geschichte ihre Spannung.
Die Motive sind klar gesetzt: das Meer vor dem Fenster, das abgelegene Landhaus, das Schlafzimmer als Ort der nächtlichen Begegnungen, ein Hund als Teil des neuen Haushalts. Im Zentrum steht eine Witwe, die sich gegen die Erwartungen ihrer Familie ein eigenes Leben einrichtet. Dass sie ihren Unterhalt schließlich mit einem Buch verdient, macht die Selbstständigkeit zum eigentlichen Thema hinter dem Spuk.
Einordnung & Wirkung
Eine Bewertung von 7,5 von 10 bei einigen hundert Stimmen zeigt eine deutlich wohlwollende Aufnahme, auch wenn die Basis überschaubar bleibt. Seit der Veröffentlichung sind 79 Jahre vergangen. Im Grenzbereich zwischen romantischem Drama und Fantasy nimmt der Film eine eigene Position ein, weil er das Geistermotiv konsequent für eine leise Liebesgeschichte nutzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Gene Tierney als Lucy Muir
- Rex Harrison als Capt. Daniel Gregg
- George Sanders als Miles Fairley
- Edna Best als Martha Huggins
- Vanessa Brown als Anna Muir as an Adult
- Anna Lee als Mrs. Fairley
- Robert Coote als Mr. Coombe
- Natalie Wood als Anna Muir as a Child
- Isobel Elsom als Angelica Muir
- Victoria Horne als Eva Muir
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Verfügbarkeit
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