Ein irrer Typ (1977)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Claude Zidi |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1977-10-05 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 6 (133 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mike ist Stuntman, seine Verlobte Jane arbeitet mit ihm zusammen. Ausgerechnet am eigenen Hochzeitstag zwingen Produzenten die beiden, noch einen Stunt für einen laufenden Film zu übernehmen. Abgelenkt und verärgert übersieht Mike die Straße, es kommt zum Unfall, beide landen im Krankenhaus. Danach will Jane nichts mehr mit ihm zu tun haben. Statt aufzugeben, verschafft Mike ihr einen Job bei einem neuen Filmprojekt, für das er selbst als Double eines Doubles einspringt – eines Actionstars, der sich hinter seinem harten Leinwandimage als ausgesprochen ängstlich entpuppt. Aus dieser Verwicklung entwickelt sich eine Geschichte um Eitelkeiten, Ersatzhelden und die Frage, wer im Filmgeschäft tatsächlich die Arbeit macht.
Entstehungsgeschichte
„Ein irrer Typ“ entstand 1977 unter der Regie von Claude Zidi. Die Hauptrollen übernehmen Jean-Paul Belmondo und Raquel Welch, an ihrer Seite stehen Dany Saval und Charles Gérard. Der Film ist als Komödie freigegeben ab 6 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Ansiedlung der Handlung in der Filmbranche selbst, mit einem Stuntman als Held und einem feigen Actionstar als Kontrastfigur, macht das Berufsbild des Doubles zum eigentlichen Witz der Geschichte: Wer den Ruhm bekommt und wer die Gefahr trägt, fallen hier bewusst auseinander. Dass Mike und Jane als Paar arbeiten, verschränkt private und berufliche Konflikte von Beginn an, der Unfall am Hochzeitstag setzt diesen Bruch früh und drastisch. Die Komödie zieht ihre Energie aus Verwechslung, Tempo und der Situationskomik des Filmset-Milieus, ohne dass die Handlung sich in ein zweites Genre verirrt.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,0 von 10 Punkten bei einer überschaubaren, eher niedrigen Stimmenzahl bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein klares Urteil ableiten ließe. Seit der Entstehung 1977 sind mittlerweile 48 Jahre vergangen, der Titel steht damit für eine Komödientradition, die auf körperliche Stunts und prominente Besetzung setzte, statt auf ausgefeilte Dialogkomik. Innerhalb des Genres bleibt er ein Beispiel für die Verbindung von Actionelementen und Situationshumor jener Zeit.
Bilder






Besetzung & Stab
- Jean-Paul Belmondo als Mike Gaucher / Bruno Ferrari
- Raquel Welch als Jane Gardner
- Dany Saval als Doris
- Charles Gérard als Hyacinthe
- Raymond Gérôme als Le comte de Saint-Prix
- Julien Guiomar als Fechner
- Aldo Maccione als Sergio Campanese
- Mario David als Santos
- Henri Génès als Camille
- Fred Personne als Le maire
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Verfügbarkeit
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