Ein Käfig voller Narren (1978)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Édouard Molinaro |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1978-10-20 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 1.100.000 $ |
| Einspielergebnis | 20.424.259 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (452 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In Nizza steht der Nachtclub „La Cage aux folles“, ein besonderer Ort, an dem Travestieshows auf die Bühne kommen. Die Besitzer wohnen im ersten Stock darüber und sind seit langer Zeit ein Paar: Renato kümmert sich um den Betrieb des Clubs, Albin tritt dort unter dem Künstlernamen „Zaza“ auf.
Aus einer früheren Beziehung mit einer Frau hat Renato einen Sohn, Laurent. Der ist inzwischen 21 Jahre alt und will Andréa heiraten. Gegenüber deren Familie hat er die Herkunft seines Vaters ein wenig geschönt, denn der künftige Schwiegervater Simon Charrier ist Vizepräsident der „Ordre Moral“, einer ausgesprochen konservativen Partei. Als die Schwiegereltern ihren Besuch in Nizza ankündigen, beginnen die Probleme. Jede Spur des bisherigen Lebens muss verschwinden, bis hin zum Hausangestellten Jacob. Und was geschieht mit Zaza?
Entstehungsgeschichte
Ein Käfig voller Narren ist ein Spielfilm von 1978. Inszeniert hat ihn Édouard Molinaro. Die Besetzung führen Ugo Tognazzi und Michel Serrault an, daneben spielen Claire Maurier und Rémi Laurent.
Für Zuschauer ab 12 Jahren freigegeben, bleibt der Film trotz seines Nachtclub-Milieus in einem Rahmen, der ein breites Publikum anspricht.
Hinter den Kulissen
Der Film ist eine reine Komödie. Die Anlage liefert dafür einen klassischen Motor: den Zusammenprall zweier Welten, die nicht voneinander wissen dürfen. Auf der einen Seite ein Travestieclub und ein homosexuelles Paar, auf der anderen ein Politiker, der Moral zum Parteiprogramm gemacht hat.
Der Witz entsteht aus der Verstellung. Eine ganze Wohnung, ein Lebensstil und am Ende eine Person sollen für einen Abend unsichtbar werden. Solche Täuschungsmanöver erzeugen fast zwangsläufig Verwicklungen, weil jede Lüge die nächste verlangt. Zugleich steckt in der Frage, was mit Zaza geschehen soll, ein ernster Kern: Es geht darum, wer sich für wen verleugnen muss.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,8 von 10 Punkten liegt die Bewertung im guten Bereich. Sie beruht auf mehreren hundert Stimmen und damit auf einer brauchbaren, wenn auch nicht sehr großen Basis.
48 Jahre nach dem Erscheinen lässt sich der Film als Verwechslungskomödie einordnen, die ihr Thema aus dem Gegensatz von Bühnenwelt und bürgerlicher Fassade gewinnt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ugo Tognazzi als Renato Baldi
- Michel Serrault als Zaza
- Claire Maurier als Simone Deblon
- Rémi Laurent als Laurent Baldi
- Carmen Scarpitta als Louise Charrier
- Benny Luke als Jacob
- Luisa Maneri als Andréa Charrier
- Michel Galabru als Simon Charrier
- Venantino Venantini als Le chauffeur de Charrier
- Carlo Reali als Le videur
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Verfügbarkeit
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