Oscar (1967)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Édouard Molinaro |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 85 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1967-10-11 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (547 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Bertrand Barnier ist ein wohlhabender Geschäftsmann, der sein Leben behaglich zwischen seiner Frau und seiner Tochter Colette aufgeteilt hat. Um in Form zu bleiben, trainiert er regelmäßig mit einer jungen Sportlerin, die offenbar mehr Muskeln als Verstand besitzt. Um den Haushalt kümmern sich das Dienstmädchen Bernadette, der Chauffeur Oscar und ein Butler, sodass der Hausherr selbst kaum einen Finger rühren muss.
Diese bequeme Ordnung gerät ins Wanken, als sein Geschäftspartner und Vertrauter Christian Martin eines Morgens unangemeldet ins Schlafzimmer platzt. Er verlangt die Verdoppelung seines Gehalts, kündigt an, Barniers Tochter heiraten zu wollen, und erklärt nebenbei, er sei ohnehin längst reich, weil er seinen Chef über Jahre hinweg bestohlen habe. Sollte Barnier sich sperren, will Martin dessen Steuersünden offenlegen. Wie sich diese Drohung auflöst, sei hier nicht verraten.
Entstehungsgeschichte
Die Komödie stammt aus dem Jahr 1967, inszeniert hat sie Édouard Molinaro. Louis de Funès steht an erster Stelle der Besetzung, neben ihm spielen Claude Rich, Agathe Natanson und Claude Gensac. Freigegeben ist der Film ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film ist eine reine Komödie. Die Anlage der Geschichte passt dazu, denn sie beginnt mit einem einzigen Störfall, der eine geordnete Welt aus dem Gleichgewicht bringt. Ein Morgen, ein Schlafzimmer, ein Vertrauter mit drei Forderungen auf einmal, das ist der Ausgangspunkt einer Komödie, die ihre Verwicklungen aus Forderungen, Drohungen und Ausflüchten zieht.
Die Figurenkonstellation deutet auf ein Kammerspiel hin: Ehefrau, Tochter, Dienstpersonal, Sportlerin und Geschäftspartner kreisen um den Hausherrn, der seine Fassade wahren will. Dass der Titel den Namen des Chauffeurs trägt, der zunächst nur am Rande vorkommt, lässt vermuten, dass diese Nebenfigur im Verlauf an Gewicht gewinnt.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,3 von 10 Punkten liegt die Bewertung im oberen Bereich, allerdings auf einer Basis von nur einigen hundert Stimmen. Zwischen Erscheinungsjahr und Gegenwart liegen 59 Jahre, ein Abstand, der sich in Tempo, Sprache und Rollenbildern bemerkbar machen dürfte. Innerhalb des Genres steht der Film für eine Spielart, die ihre Komik aus dem Aufeinanderprallen von bürgerlicher Ordnung und plötzlichem Kontrollverlust bezieht.
Bilder






Besetzung & Stab
- Louis de Funès als Bertrand Barnier
- Claude Rich als Christian Martin, prétendant de la fille Barnier
- Agathe Natanson als Colette Barnier, fille de Bertrand et Germaine
- Claude Gensac als Mme Germaine Barnier, épouse de Bertrand
- Sylvia Saurel als Jacqueline Bouillotte, fille naturelle de Bertrand et Germaine
- Dominique Page als Bernadette, domestique des Barnier et future Mme la baronne
- Paul Préboist als Charles, domestique des Barnier
- Mario David als Philippe Dubois, le masseur de M. Barnier
- Germaine Delbat als Charlotte, ex-goouvernante des Barnier et mère de Jacqueline
- Roger Van Hool als Oscar
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Verfügbarkeit
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