Ein mörderischer Sommer (1983)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jean Becker |
|---|---|
| Genre | Mystery, Drama, Krimi |
| Laufzeit | 130 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1983-05-11 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 7 (243 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine junge Frau kommt in eine kleine Stadt und zieht die Aufmerksamkeit eines jungen Mannes auf sich, der sich rasch in sie verliebt. Was er nicht ahnt: Eliane verfolgt einen Plan. Jahre zuvor sind Männer in das verlassene Haus ihrer Eltern eingedrungen und haben ihrer Mutter schwere Gewalt zugefügt. Seither treibt sie der Gedanke an Vergeltung. Statt offener Konfrontation setzt sie auf Verführung: Sie nutzt ihre Wirkung auf Männer gezielt aus, um sich an denjenigen zu rächen, die für das Erlebte verantwortlich sind. Der Film hält dabei zurück, wie sich diese Rache am Ende entfaltet, und lässt die Zuschauer lange im Unklaren darüber, wer wirklich Täter und wer Opfer ist.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 1983 und liegt unter der Regie von Jean Becker vor. Die Hauptrolle der Eliane spielt Isabelle Adjani, an ihrer Seite steht Alain Souchon. Weitere Rollen übernehmen Suzanne Flon und Jenny Clève. Die Altersfreigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Mystery, Drama und Krimi zeigt, dass der Film nicht auf einen klassischen Krimiplot mit Ermittlung setzt, sondern das Rätselhafte in der Psychologie der Hauptfigur sucht. Die Geschichte ist als langsame Enthüllung angelegt: Eliane wird zunächst als Verführerin gezeigt, ihre Motive erschließen sich erst über den Verlauf der Handlung. Diese Anlage macht das Trauma der Mutter zum eigentlichen Zentrum, während die Beziehung zu dem jungen Mann als Werkzeug und zugleich als Gefahr für Elianes Plan fungiert. Die Mischung aus Drama und Krimi deutet darauf hin, dass Gewalt und ihre Folgen ernst und nicht als reines Genrevergnügen behandelt werden.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,0 bei einer noch vergleichsweise kleinen Zahl abgegebener Stimmen steht der Film solide, aber nicht überragend da. Seit seinem Erscheinen 1983 sind mittlerweile über vier Jahrzehnte vergangen, was ihn innerhalb des Mystery-Krimi-Genres zu einem älteren Vertreter macht, der Rachehandlung und persönliches Trauma statt reiner Spannung in den Vordergrund stellt. Innerhalb der Kombination aus Drama und Krimi bleibt er ein Beispiel dafür, wie sich ein Genre mit einer psychologisch angelegten Hauptfigur verbinden lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Isabelle Adjani als Eliane Wieck, aka 'Elle'
- Alain Souchon als Fiorimonto Montecciari, aka 'Pin-Pon'
- Suzanne Flon als Nine, aka 'Cognata'
- Jenny Clève als Mrs. Montecciari, Pin-Pon's Mother
- Maria Machado als Paula Wieck Devigne, aka 'Eva Braun', Eliane's mother
- Evelyne Didi als Miss Dieu, aka 'Calamité', schoolmistress of Eliane
- Jean Gaven als Leballech, boss of the sawmill
- François Cluzet als Mickey, brother of Pin-Pon
- Manuel Gélin als Boubou, brother of Pin-Pon
- Roger Carel als Henri, aka 'Henri IV', owner of Pin-Pon
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