Ein Nobody gegen Putin (2025)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Borenstein |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2025-06-06 |
| Budget | 800.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (144 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einer russischen Provinzstadt im Hinterland verändert sich der Alltag an einer Grundschule, während der Krieg gegen die Ukraine läuft: Aus dem Schulbetrieb wird schleichend ein Ort, an dem für den Kriegseinsatz mobilisiert wird. Ein Lehrer an dieser Schule steht vor einer Entscheidung, die über seinen Beruf hinausgeht. Er beginnt, mit eigener Kamera festzuhalten, was sich innerhalb der Schulmauern abspielt, in einem Umfeld, das von Propaganda und Kontrolle geprägt ist. Die Handlung folgt seinem Blick auf ein System, das Kinder und Jugendliche in eine Logik der Mobilisierung einbindet, und auf die persönliche Gefahr, die mit dem Festhalten dieser Vorgänge verbunden ist.
Entstehungsgeschichte
Der Dokumentarfilm stammt aus dem Jahr 2025 und wurde von David Borenstein inszeniert. Im Mittelpunkt steht der Lehrer Pavel Talankin, der auch als eine der zentralen Figuren des Films auftritt. Daneben werden im Zusammenhang mit dem Geschehen Wladimir Putin und Roman Abalin genannt, ebenso Lawrenti Beria als historische Bezugsgröße. Der Film ist als Dokumentarfilm angelegt und begleitet reale Vorgänge statt einer fiktiven Handlung.
Hinter den Kulissen
Dass der Film als Dokumentarfilm ohne weitere Genrebeimischung angelegt ist, unterstreicht seinen Anspruch, Vorgänge unmittelbar zu zeigen statt sie dramatisch zu überhöhen. Die Materialbasis aus dem Inneren einer Schule verweist auf eine Beobachtungsperspektive von innen, aus der Position jemandem, der selbst Teil des Systems ist. Die Nennung von Wladimir Putin und Lawrenti Beria neben den handelnden Personen aus dem Schulalltag macht deutlich, dass der Film das lokale Geschehen an eine größere politische und historische Linie rückbindet, ohne die Ebenen zu vermischen. Die Anlage der Geschichte, aus dem Innersten einer Institution heraus erzählt, verleiht dem Stoff seine Dringlichkeit.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,4 von 10 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis zeichnet sich ein positives, aber noch nicht breit abgesichertes Echo ab. Da der Film erst 2025 entstanden ist, liegt er zeitlich unmittelbar an den Ereignissen, die er dokumentiert, was ihn von rückblickenden Aufarbeitungen unterscheidet. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres ordnet er sich als Werk ein, das auf unmittelbarem, riskant beschafftem Material beruht und dadurch eine andere Nähe zum Geschehen herstellt als klassische journalistische Formate.
Bilder








Besetzung & Stab
- Pavel Talankin als Self
- Vladimir Putin als Self (archive footage)
- Roman Abalin als Self (archive footage) (uncredited)
- Lavrentiy Beria als Self (archive footage) (uncredited)
- Viktor Abakumov als Self (archive footage) (uncredited)
- Leon Trotsky als Self (archive footage) (uncredited)
- Dmitry Medvedev als Self (archive footage) (uncredited)
- Vladimir Kara-Murza als Self (archive footage) (uncredited)
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Verfügbarkeit
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