Ein tödliches Spiel (1984)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Richard Franklin |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Action, Familie |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1984-06-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 9.700.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (167 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Davey Osborne ist elf Jahre alt, verliert sich lieber in Videospielen und in Fantasien über den Geheimagenten Jack Flack als im Alltag. Diese Ersatzwelt hat einen ernsten Grund: Seine Mutter ist gestorben, sein Vater kommt mit dem Verlust kaum zurecht, und Jack Flack füllt für Davey die Lücke einer Vaterfigur. Als er zufällig Zeuge wird, wie ein FBI-Agent ermordet wird, drückt ihm dieser mit letzter Kraft ein Videospielmodul in die Hand, das sogenannte "Cloak & Dagger" – tatsächlich ein Träger geheimer Regierungsinformationen. Zusammen mit seiner jüngeren Freundin Kim, dem technikbegeisterten Morris und dem inneren Beistand seines erfundenen Mentors muss Davey fortan echten Verfolgern entkommen, während sich sein Spiel im San Antonio der Gegenwart in bitteren Ernst verwandelt.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Richard Franklin bei diesem 1984 entstandenen Abenteuerfilm, der Action- und Familienelemente verbindet. In den Hauptrollen sind Henry Thomas, Dabney Coleman, Michael Murphy und Christina Nigra zu sehen. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Abenteuer, Action und Familienfilm erlaubt es, ein kindliches Fantasiespiel unmittelbar mit einer realen Bedrohung zu verschränken: Der imaginäre Agent Jack Flack ist zugleich Trauerbewältigung und erzählerisches Werkzeug, das Davey in der tatsächlichen Gefahrensituation Handlungsanweisungen liefert. Dass die Geschichte um ein Kind, seine gleichaltrigen Verbündeten und einen fehlenden Elternteil kreist, verortet den Film klar im Familienfilm-Segment, während die Verfolgungsjagden und das MacGuffin-Videospielmodul die Action-Komponente tragen. Die Altersfreigabe ab 12 signalisiert, dass die Bedrohung im Film ernster ausfällt, als es das kindliche Spielsetting zunächst vermuten lässt.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,4 von 10 Punkten bei einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 1984 sind mittlerweile über vierzig Jahre vergangen, was den Film klar in die Abenteuerfilme der 1980er einordnet, einer Zeit, in der kindliche Protagonisten in Erwachsenenkonflikten ein gängiges Erzählmuster waren. Innerhalb dieser Strömung steht "Ein tödliches Spiel" für die Variante, in der Fantasie und reale Gefahr direkt ineinandergreifen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Henry Thomas als Davey Osborne
- Dabney Coleman als Jack Flack / Hal Osborne
- Michael Murphy als Rice
- Christina Nigra als Kim Gardener
- John McIntire als George MacCready
- Jeanette Nolan als Eunice MacCready
- Eloy Casados als Alvarez
- Tim Rossovich als Haverman
- William Forsythe als Morris
- Robert DoQui als Lt. Fleming
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Verfügbarkeit
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