Ein Zombie hing am Glockenseil (1980)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lucio Fulci |
|---|---|
| Genre | Horror, Fantasy, Mystery |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1980-08-11 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 400.000 $ |
| Einspielergebnis | 591.067 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (459 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Während einer spiritistischen Sitzung hat das Medium Mary eine Vision: Sie sieht, wie sich ein Priester in der Gemeinde Dunwich das Leben nimmt. Nach einer alten Legende hat ein solcher Selbstmord Folgen, die weit über den Einzelfall hinausgehen – die Ruhe der Toten wird gestört, die Pforten zur Hölle öffnen sich.
Kurz darauf ist von seltsamen Vorfällen in Dunwich die Rede. Der Reporter Peter wittert eine Geschichte und macht sich mit Mary auf den Weg dorthin. Vor Ort treffen die beiden auf verängstigte Anwohner und hören Erzählungen von Toten, die wieder auferstanden sein sollen. Gemeinsam mit Gerry suchen sie das Grab des Priesters, um den Spuk zu beenden, bevor die Legende ganz zur Wirklichkeit wird.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt von Lucio Fulci und ist 1980 erschienen; der englische Titel lautet „City of the Living Dead". Christopher George, Catriona MacColl, Carlo De Mejo und Giovanni Lombardo Radice sind besetzt. Die Freigabe erst ab 18 Jahren ist ein deutliches Signal, wie explizit der Film mit seinem Stoff umgeht.
Hinter den Kulissen
Horror, Fantasy und Mystery greifen hier ineinander. Der Horror liefert die Toten, die nicht in ihren Gräbern bleiben, die Fantasy die Legende von den Pforten zur Hölle, und Mystery beschreibt die Struktur: Ein Medium, ein Reporter und ein Verbündeter folgen Hinweisen bis zu einem Grab. Die Anlage erinnert an eine Ermittlung, nur dass der Gegner kein Mensch ist. Dass die Auslösung des Unheils in einer Vision gezeigt wird, bevor die Figuren überhaupt am Ort des Geschehens eintreffen, schafft von Beginn an einen Wissensvorsprung des Publikums gegenüber den Bewohnern von Dunwich.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,5 von 10 liegt im Mittelfeld, die Stimmenzahl im dreistelligen Bereich. 46 Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film damit ein Titel mit überschaubarer, aber stabiler Zustimmung. Innerhalb des Horrorgenres steht er für die Spielart, die ein Städtchen zum Schauplatz einer Heimsuchung macht und die Bedrohung aus einer Legende ableitet, statt sie zu erklären.
Bilder








Besetzung & Stab
- Christopher George als Peter Bell
- Catriona MacColl als Mary Woodhouse
- Carlo De Mejo als Gerry
- Giovanni Lombardo Radice als Bob
- Janet Ågren als Sandra
- Antonella Interlenghi als Emily Robbins
- Daniela Doria als Rosie Kelvin
- Fabrizio Jovine als Father William Thomas
- Luca Venantini als John-John Robbins
- Michele Soavi als Tommy Fisher
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Verfügbarkeit
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