Eine neue Freundin (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | François Ozon |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-10-11 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (323 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Laura stirbt jung an einer tragischen Krankheit. Zurück bleiben ihre kleine Tochter Lucie und ihr Mann David, den der Verlust völlig aus der Bahn wirft. Claire war Lauras beste Freundin und ist selbst erschüttert, doch sie nimmt sich vor, dem Witwer durch die Trauer zu helfen und ihn bei der Sorge um das Kind tatkräftig zu unterstützen.
David sucht auf seine eigene Weise nach einem Umgang mit der Lücke, die Lucies Mutter hinterlassen hat. Er lässt eine feminine Seite zu, die er sein ganzes Leben lang vor anderen verborgen gehalten hat. Als Claire bemerkt, wie sehr er sich innerlich und äußerlich wandelt, ist sie zunächst schockiert. Doch ihre Neugier auf sein Geheimnis wächst, und was sie anfangs verstört, wird ihr Schritt für Schritt vertraut. Wohin diese Annäherung die beiden führt, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
François Ozon inszenierte das Drama, das 2014 in die Welt kam. Vor der Kamera stehen Romain Duris, Anaïs Demoustier, Raphaël Personnaz und Isild Le Besco. Das kleine Ensemble passt zu einer Geschichte, die sich im Kern zwischen wenigen Menschen abspielt.
Freigegeben ist der Film ab zwölf Jahren, was dem ruhigen, auf Gefühle und Beziehungen gerichteten Stoff entspricht.
Hinter den Kulissen
Der Film bleibt ganz beim Drama und verzichtet auf jede Beimischung eines anderen Genres. Zwei Themen greifen hier ineinander: der Verlust eines geliebten Menschen und die Frage nach der eigenen Identität.
Auffällig ist die Perspektive. Claire ist diejenige, die Davids Wandel entdeckt, und ihre Reaktion vom Schock bis zur wachsenden Vertrautheit gibt der Geschichte ihre Bewegung. Der Titel „Eine neue Freundin“ lässt sich auf genau diese Verschiebung beziehen: Aus dem Mann der verstorbenen Freundin wird für Claire jemand, zu dem sie eine neue Art von Nähe findet.
Einordnung & Wirkung
Mit einem Schnitt von 6,1 von 10 fällt das Urteil des Publikums verhalten aus, und die Grundlage dafür ist mit wenigen hundert Stimmen noch schmal.
Zwölf Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu jenen Dramen, die ein persönliches Tabu in den Mittelpunkt einer Familiengeschichte rücken.
Bilder








Besetzung & Stab
- Romain Duris als David / Virginia
- Anaïs Demoustier als Claire
- Raphaël Personnaz als Gilles
- Isild Le Besco als Laura
- Aurore Clément als Liz, la mère de Laura
- Jean-Claude Bolle-Reddat als Robert, le père de Laura
- Claudine Chatel als Nounou
- Anita Gillier als Infirmière
- Alex Fondja als Aide soignant
- Zita Hanrot als Serveuse restaurant
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Verfügbarkeit
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