El clan (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Pablo Trapero |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, Krimi |
| Laufzeit | 109 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-08-13 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 3.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 20.381.995 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (454 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Buenos Aires in den frühen 80er Jahren. Nach außen wirken die Puccios wie eine gewöhnliche, gutbürgerliche Großfamilie. Sie betreiben mehrere beliebte Lokale.
Doch diese dienen nur als Tarnung. Hinter der Fassade verbergen sich finstere Machenschaften, und ihr Kopf ist das skrupellose Familienoberhaupt Arquímedes. Er lenkt die kriminellen Geschäfte, zu denen Entführungen mit Lösegeldforderungen gehören; auch vor Mord schrecken die Puccios nicht zurück.
Eine besondere Rolle kommt dabei dem ältesten Sohn Alejandro zu. Er ist ein besonders populärer Rugby-Nationalspieler, und der Vater nutzt diesen Status, um passende Opfer auszuwählen. Als Alejandro jedoch Zweifel an den Taten seiner Familie bekommt, gerät das gesamte Gefüge ins Wanken. Seine Bedenken gefährden die Existenz der Familie – und ziehen den Zorn des erbarmungslosen Vaters auf ihn. Welche Folgen das hat, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Pablo Trapero übernahm die Regie bei diesem Film, der 2015 erschien und dessen englischer Titel „The Clan“ lautet. Guillermo Francella steht an der Spitze der Besetzung, dazu kommen Peter Lanzani, Gastón Cocchiarale und Franco Masini. Die Freigabe ab 16 Jahren trägt den Themen Entführung und Mord Rechnung, die das Geschehen bestimmen.
Hinter den Kulissen
Drama, Historie und Krimi – die Genrekombination beschreibt einen Stoff, der kriminelles Geschehen in einem klar umrissenen zeitlichen und örtlichen Umfeld verortet. Der Krimi-Anteil liegt in den Entführungen und Morden, das Drama in den Spannungen innerhalb der Familie.
Die Anlage der Geschichte lebt vom Kontrast zwischen Fassade und Wirklichkeit. Eine Familie, die bürgerliche Normalität verkörpert, betreibt im Verborgenen ein Geschäft mit dem Leid anderer. Besonders beklemmend ist die Rolle des Sohnes: Seine Popularität als Sportler wird zum Werkzeug, um Opfer auszuwählen.
Im Kern steht ein Konflikt zwischen Vater und Sohn. Der Patriarch benutzt nicht nur Fremde, sondern auch seine eigenen Angehörigen, und als der Sohn zu zweifeln beginnt, wird aus der familiären Bindung eine Bedrohung.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 6,8 von 10 weist auf eine überwiegend positive Aufnahme hin. Sie speist sich aus mehreren hundert Stimmen. Elf Jahre nach dem Erscheinen steht der Film im Krimigenre für eine Erzählweise, die das Verbrechen aus dem Inneren einer Familie heraus betrachtet.
Bilder






Besetzung & Stab
- Guillermo Francella als Arquímedes Puccio
- Peter Lanzani als Alejandro Puccio
- Gastón Cocchiarale als Daniel 'Maguila' Puccio
- Franco Masini als Guillermo Puccio
- Giselle Motta als Silvia Puccio
- Antonia Bengoechea als Adriana Puccio
- Liliana Popovich als Epifanía Puccio
- Stefanía Koessl als Mónica
- Miguel Ángel Lembo als Comodoro
- Aldo Onofri als Ordoñez
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