El diablo entre las piernas (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Arturo Ripstein |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 145 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-09-12 |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (123 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In Mexico City lebt Beatriz mit einem Mann, der sie täglich beleidigt und demütigt. Sie könnte gehen, tut es aber nicht. Zwischen den beiden hat sich ein Geflecht aus gegenseitiger Abhängigkeit gebildet, das sich nicht einfach aufkündigen lässt. Für Beatriz bedeutet die Demütigung paradoxerweise auch, gesehen zu werden: Erst im Gefühl, herabgesetzt zu werden, empfindet sie sich als begehrt und begehrenswert. Der Film verlässt diese enge häusliche Konstellation kaum und konzentriert sich ganz auf die Dynamik zwischen den beiden Figuren.
Entstehungsgeschichte
"El diablo entre las piernas" entstand 2019 unter der Regie von Arturo Ripstein. In den Hauptrollen sind Sylvia Pasquel und Alejandro Suárez zu sehen, an ihrer Seite stehen Patricia Reyes Spíndola und Greta Cervantes. Der Film ist als Drama angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Beschränkung auf ein altes Ehepaar und ein enges Beziehungsgeflecht macht deutlich, dass es hier weniger um äußere Handlung als um psychologische Verstrickung geht. Dass die Demütigung selbst zur Quelle von Zuneigung und Selbstwert wird, verweist auf ein Beziehungsmuster, das sich über Jahre eingeschliffen hat und dessen Logik von außen kaum nachvollziehbar ist. Die Besetzung mit erfahrenen Darstellerinnen und Darstellern in den zentralen Rollen lässt vermuten, dass der Film auf die Ausdruckskraft der Schauspielführung setzt, nicht auf äußere Ereignisse. Die Reduktion auf ein Kammerspiel-artiges Setting unterstreicht den Fokus auf die zwei Hauptfiguren und ihre toxische, aber tief verwurzelte Bindung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,6 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden, aber nicht überragenden Mittelfeld dessen, was für ein derart kleines, figurenzentriertes Drama zu erwarten ist. Seit der Entstehung 2019 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an der schmalen Stimmenbasis grundlegend etwas geändert hätte, was auf ein Nischenpublikum hindeutet. Innerhalb des Dramengenres steht der Film für eine Spielart, die sich bewusst auf eine einzige, unbequeme Beziehungsdynamik konzentriert, statt auf breitere gesellschaftliche Schauplätze auszugreifen.
Bilder




Besetzung & Stab
- Sylvia Pasquel als Beatriz
- Alejandro Suárez als El Anciano
- Patricia Reyes Spíndola als La Amante
- Greta Cervantes als Dinorah
- Daniel Giménez Cacho als Cacho
- Mar Carrera
- Erando González als Portero
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Verfügbarkeit
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