La virgen de la lujuria (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Arturo Ripstein |
|---|---|
| Genre | Drama, Fantasy, Liebesfilm |
| Laufzeit | 151 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-08-30 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (138 Stimmen) |
Worum es geht
Vera Cruz in den 1940er Jahren: Nacho, ein indigener Kellner im Café des Hotel Ofélia, verfällt einer Frau, die er nicht erreichen kann. Lola ist opiumsüchtig, trinkt, verkauft sich, und ihre eigentliche Sehnsucht gilt einem maskierten Ringer namens Gardenia Wilson, der einmal mit ihr geschlafen hat und sie seither als labil einstuft. Cafébesitzer Don Lázaro warnt Nacho, doch der weiß um die Aussichtslosigkeit seiner Zuneigung und erniedrigt sich trotzdem, nur um in Lolas Nähe zu sein. Sie selbst kann grausam mit ihm umgehen. Im Café verkehren republikanische Exilanten, die Lolas Wunsch nach einem Attentat auf Franco befeuern – eine politische Fantasie, die sich in Nachos Kopf mit seiner Begeisterung für die Handlung von "The Mikado" vermengt. Wie weit Obsession und Einbildung die Figuren tragen, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2002 unter der Regie von Arturo Ripstein. Es handelt sich um einen Spielfilm, der Drama, Fantasy und Liebesgeschichte verbindet. Zur Besetzung gehören Juan Diego, Ariadna Gil, Luis Felipe Tovar und Patricia Reyes Spíndola.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Fantasy und Liebesfilm passt zu einer Geschichte, in der reale Enge – Armut, Sucht, unerfüllte Begierde – ständig von Einbildung, Theater und politischem Wahn durchdrungen wird. Dass ein Kellner seine Liebe mit einer Operettenhandlung verschränkt und eine Prostituierte einen Mordplan gegen einen Diktator entwirft, zeigt, wie die Erzählung Fantasie nicht als Ausflucht, sondern als eigene Realitätsebene behandelt. Die Besetzung mit Figuren wie dem maskierten Ringer, den Exilanten und dem misstrauischen Café-Chef legt ein Kammerspiel mit klaren sozialen Rollen an, in dem Begehren, Macht und Selbsttäuschung eng beieinanderliegen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,8 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film nicht als breit diskutierter Titel einordnen, wohl aber als Werk mit einem klar umrissenen, kleineren Publikum. Seit dem Erscheinungsjahr 2002 sind mehr als zwei Jahrzehnte vergangen, was ihn im Rückblick eher als Nischentitel innerhalb der Schnittstelle von Melodram und Fantastik erscheinen lässt als als Teil eines aktuellen Diskurses. Innerhalb seiner Genrekombination bleibt er ein Beispiel dafür, wie Liebesfilm und Fantasy-Elemente mit sozialem Milieu und politischer Zeitfärbung verknüpft werden können.
Bilder


Besetzung & Stab
- Juan Diego als Gimeno-Mikado
- Ariadna Gil als Lola
- Luis Felipe Tovar als Nacho
- Patricia Reyes Spíndola als Raquel
- Julián Pastor als Don Lázaro
- Alberto Estrella als Gardenia
- Daniel Giménez Cacho als Toledano
- Eligio Meléndez als Don Nemesio
- Carmen Madrid als Imelda
- Carlos Chávez als Ezequiel
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Verfügbarkeit
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