El Infierno (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Luis Estrada |
|---|---|
| Genre | Action, Krimi, Western, Komödie, Drama |
| Laufzeit | 145 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-09-03 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Einspielergebnis | 6.703.873 $ |
| TMDB-Bewertung | 8 (815 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am Anfang steht ein Abschied: Benjamin García, den alle „El Benny“ nennen, verlässt Mutter und jüngeren Bruder, um in die USA auszuwandern. 20 Jahre später wird er von dort abgeschoben und findet sein Dorf in einem verstörenden Zustand vor. Irrationale Gewalt, weitverbreitete Korruption und die wirtschaftliche Krise, die dem Land zusetzt, haben es verwüstet. Weil er keine Alternative sieht und seiner Familie helfen will, steigt El Benny in den Drogenhandel ein. Zum ersten Mal in seinem Leben stellt sich blitzartig Wohlstand ein, ein Leben voller Geld, Frauen und Gewalt. Was die Verlockungen einer kriminellen Karriere tatsächlich wert sind, erfährt er dabei am eigenen Leib.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Luis Estrada bei diesem Film aus dem Jahr 2010. Die Besetzung umfasst Damián Alcázar, Joaquín Cosío, Ernesto Gómez Cruz und María Rojo. Wegen der Härte des Stoffes liegt die Freigabe bei 18 Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet fünf Genres — Action, Krimi, Western, Komödie und Drama —, und diese Häufung ist selbst eine Aussage. Ein Stoff über Drogenkartelle und organisierte Kriminalität, der zugleich als schwarze Komödie erzählt wird, arbeitet mit einem Bruch: Das Grauen wird nicht gemildert, sondern durch den Wechsel der Tonlage schärfer sichtbar. Der Western im Genreset verweist auf die Ordnung des Schauplatzes, ein Dorf, in dem staatliche Autorität ausgefallen ist und die Waffe an ihre Stelle tritt. Die Anlage folgt einem Aufstieg mit eingebauter Fallhöhe: Wer erst nach zwei Jahrzehnten zurückkehrt, sieht die Veränderung ungefiltert, weil ihm die Gewöhnung fehlt.
Einordnung & Wirkung
Mit 8,0 von 10 aus einigen hundert abgegebenen Stimmen liegt die Bewertung sehr hoch — bemerkenswert für einen Stoff, der sein Publikum durch Härte und Freigabe von vornherein begrenzt. 16 Jahre nach dem Erscheinungsjahr steht der Film als Gesellschaftsporträt in Genreform da.
Bilder








Besetzung & Stab
- Damián Alcázar als Benjamín García "El Benny"
- Joaquín Cosío als El Cochiloco
- Ernesto Gómez Cruz als Don José Reyes
- María Rojo als Doña Mari Reyes
- Elizabeth Cervantes als La Cuñada
- Jorge Zárate als El Huasteco
- Salvador Sánchez als El Padrino
- Daniel Giménez Cacho als Capitán Ramírez
- Angelina Peláez als Mamá García
- Kristyan Ferrer als El Sobrino
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