Joaquín Cosío
Werdegang
Joaquín Cosío wurde 1962 in Nayarit, Mexiko, geboren. Seine Schauspielausbildung begann 1983. 1994 schrieb er sein erstes Theaterstück mit dem Titel „Tomochic: Oder der Tag, an dem die Welt unterging“, das mit dem Nationalen Literaturpreis ausgezeichnet wurde. Mit über 50 Theaterstücken und mehr als 600 Live-Auftritten erreichte seine Bühnenkarriere 1999 einen Meilenstein, als er persönlich für das Nationale Theaterensemble ausgewählt wurde. Dies veranlasste ihn, sich dauerhaft in Mexiko-Stadt niederzulassen und sich ganz der Schauspielerei zu widmen. Sein Filmdebüt gab er 2001 in „Das blaue Zimmer“, seither hat er in über 30 Spielfilmen und mehreren Kurzfilmen mitgewirkt. Unter anderem spielte er eine wiederkehrende Rolle in der HBO-Comedyserie „Eastbound & Down“, verkörperte General Medrano in „Ein Quantum Trost“ und war neben Benicio del Toro in „Savages“ zu sehen, außerdem in „A Night in Old Mexico“ und in „The Lone Ranger“.
Filmografie bei uns
Im Katalog stehen neun Titel mit Joaquín Cosío als Schauspieler, acht Filme und eine Serie. Sie stammen aus den Jahren 2008 bis 2023, decken also eine Spanne von 15 Jahren ab. Der erste Titel „Arráncame la vida“ erschien, als er 46 Jahre alt war, der jüngste Titel entstand in seinem 61. Lebensjahr. Genremäßig ist die Auswahl breit gestreut: Drama, Krimi, Action, Western, Komödie, Liebesfilm, Horror und Fantasy sind vertreten, ohne dass ein einzelnes Genre klar dominiert.
Einordnung
Die neun bei uns bewerteten Titel liegen zwischen 6,7 und 8,5 von 10, im Schnitt bei 7,5 von 10. Die Bewertungen bewegen sich damit insgesamt im oberen Mittelfeld, mit „El Infierno“ (8,0) und „La delgada línea amarilla“ (8,5) als am besten bewerteten Titeln und „El Candidato“ (6,7) als schwächstem Wert. Zwischen dem ältesten und dem neuesten Titel im Katalog liegen 15 Jahre, was auf eine über einen längeren Zeitraum kontinuierlich dokumentierte Filmpräsenz hindeutet.