Eleni - Die Erde weint (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Θόδωρος Αγγελόπουλος |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 169 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-02-20 |
| Einspielergebnis | 64.424 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (107 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Jahr 1919 wird eine griechische Familie aus Odessa vertrieben, ihre Kinder verlieren die Eltern durch Mord. Eines der Waisenkinder, ein Mädchen, wächst danach in einer Pflegefamilie auf. Von dort aus zieht sich die Erzählung durch die griechische Geschichte des vergangenen Jahrhunderts, geprägt von Umbrüchen, Verlust und wiederkehrendem Leid. Der Film verfolgt dieses eine Leben stellvertretend für ein ganzes Land, ohne dass die einzelnen Stationen dieses Schicksals hier vorwegzunehmen wären.
Entstehungsgeschichte
"Eleni - Die Erde weint" entstand 2004 unter der Regie von Theo Angelopoulos. In den Hauptrollen sind Alexandra Aidini, Nikos Poursanidis, Giorgos Armenis und Vasilis Kolovos zu sehen. Der Film ist als Drama mit historischem Hintergrund angelegt und bildet den ersten Teil einer als Trilogie konzipierten Erzählung.
Hinter den Kulissen
Dass hier erstmals eine Frau in den Mittelpunkt einer Geschichte von Angelopoulos rückt, verändert die Perspektive auf das, was in seinen früheren Arbeiten bereits angelegt war: Geschichte wird nicht als Abfolge großer Ereignisse erzählt, sondern durch ein einzelnes, leidendes Leben hindurchgeführt. Die Kombination aus Drama und Historie erlaubt es, private Schicksale und politische Umbrüche ineinander zu verschränken, ohne dass eines dem anderen untergeordnet würde. Die Anlage als erster Teil einer Trilogie deutet darauf hin, dass die individuelle Geschichte der Hauptfigur nur ein Ausschnitt eines größeren, über mehrere Filme gespannten Bogens ist, der Geschichte als etwas Fortlaufendes begreift, das sich nicht in einem einzigen Werk erschöpfen lässt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,6 bei einer eher schmalen Stimmenbasis zählt der Film zu den ordentlich, aber nicht breit bewerteten Werken seines Regisseurs. Seit seinem Erscheinen 2004 sind mittlerweile über zwanzig Jahre vergangen, ohne dass sich die Zahl der Bewertungen wesentlich vervielfacht hätte, was für ein Werk spricht, das eher ein spezialisiertes als ein breites Publikum erreicht hat. Innerhalb des Genres historischer Dramen steht der Film mit seinem epischen Zugriff auf das 20. Jahrhundert und seiner bewusst kunstvollen Bildsprache für einen Ansatz, der auf Verdichtung und Wiederholung setzt statt auf lineare Erzählökonomie.
Bilder








Besetzung & Stab
- Alexandra Aidini als Eleni
- Nikos Poursanidis als Alexis
- Giorgos Armenis als Nikos
- Vasilis Kolovos als Spyros
- Eva Kotamanidou als Kassandra
- Toula Stathopoulou als Woman in the Coffee House
- Thalia Argyriou als Danai
- Smaro Gaitanidou
- Mihalis Giannatos als Zisis
- Grigoris Evangelatos als Teacher
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Verfügbarkeit
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