O Thiasos (1975)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Θόδωρος Αγγελόπουλος |
|---|---|
| Genre | Drama, Kriegsfilm, Historie |
| Laufzeit | 223 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1975-07-01 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (104 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine wandernde Theatertruppe zieht durch die griechische Provinz und bringt immer wieder dasselbe Stück auf die Bühne: „Golfo, die Schäferin“. Die Handlung erstreckt sich von 1939 bis in die frühen 1950er Jahre, eine Zeitspanne, in der sich das Land grundlegend verändert. Während die Schauspieler von Ort zu Ort reisen, geraten sie in Verfolgung, Verrat und Gewalt. Hinrichtungen und Exil treffen Mitglieder der Gruppe, ihre privaten Schicksale verschränken sich mit den großen historischen Umwälzungen Griechenlands. Was als Geschichte einer Künstlertruppe beginnt, wird so zum Spiegel eines Landes, das über Jahre hinweg nicht zur Ruhe kommt, und die Erzählung legt nahe, dass sich Verlust und Gewalt in dieser Zeit wie in einem Kreislauf wiederholen, ohne dass ein Ausweg in Sicht wäre.
Entstehungsgeschichte
Der 1975 entstandene Film stammt von Théo Angelopoulos, der hier Regie führte. Zur Besetzung gehören Eva Kotamanidou, Vangelis Kazan, Aliki Georgouli und Kyriakos Katrivanos. Es handelt sich um ein Drama, das zugleich als Kriegsfilm und als historisches Werk angelegt ist.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Kriegsfilm und Historie deutet an, dass hier keine reine Bühnengeschichte erzählt wird, sondern private Schicksale untrennbar mit politischen Ereignissen verbunden sind. Dass die Theatergruppe stets dasselbe Stück aufführt, während sich um sie herum die Verhältnisse ständig wandeln, schafft einen Kontrast zwischen künstlerischer Wiederholung und historischer Zerrüttung. Die lange Zeitspanne von über einem Jahrzehnt, die die Handlung umfasst, erlaubt es, gesellschaftliche Umbrüche nicht punktuell, sondern als fortlaufenden Prozess zu zeigen, in dem einzelne Figuren zu Trägern kollektiver Erfahrungen werden.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht breit ausgewerteten Bereich. Seit der Entstehung 1975 sind mittlerweile 50 Jahre vergangen, was den Film als Zeitdokument einer historisch gefärbten Erzählweise erscheinen lässt. Innerhalb der Verbindung von Drama, Kriegsfilm und Historie stellt er einen Ansatz dar, der individuelle Schicksale konsequent mit größeren gesellschaftlichen Bewegungen verknüpft.
Bilder








Besetzung & Stab
- Eva Kotamanidou als Elektra
- Vangelis Kazan als Aegisthus
- Aliki Georgouli als Clytemnestra (Elektra's mother)
- Kyriakos Katrivanos als Pylades
- Stratos Pahis als Agamemnon (Electra's father)
- Nina Papazaphiropoulou als Old Woman
- Giannis Fyrios als Accordionist
- Alekos Boubis als Old Man
- Maria Vassiliou als Chrysothemis (Elektra's sister)
- Grigoris Evangelatos als Poet
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Verfügbarkeit
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