Elysium (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Neill Blomkamp |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Action, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 109 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-08-07 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 115.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 286.140.700 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (9.820 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
2154 ist die Erde überbevölkert, verseucht und medizinisch unversorgt. Wer es sich leisten kann, lebt auf Elysium — einer Raumstation im Orbit mit Rasenflächen, Villen und Med-Bays, Kammern, die jede Krankheit binnen Sekunden heilen, einschließlich Krebs im Endstadium.
Max Da Costa arbeitet in einer Fabrik in Los Angeles, die genau jene Roboter herstellt, die ihn auf der Straße kontrollieren. Nach einem Arbeitsunfall bekommt er eine tödliche Strahlendosis und fünf Tage. Der einzige Weg zu einer Med-Bay führt über ein Exoskelett, das in seinen Körper geschraubt wird, und über einen Schleuserflug nach oben.
Entstehungsgeschichte
Neill Blomkamp drehte den Film nach "District 9". Er hat die Anlage ausdrücklich als Gegenwartsbeschreibung benannt: Es gehe nicht um die Zukunft, sondern um heute — um Zugang zu medizinischer Versorgung, um Grenzen und um Klassenverhältnisse.
Matt Damon bekam die Hauptrolle, nachdem der südafrikanische Musiker Watkin Tudor Jones und Eminem abgesagt hatten. Er trainierte täglich rund vier Stunden und rasierte sich den Kopf. Jodie Foster spielt die Verteidigungsministerin, Sharlto Copley — wie schon in "District 9" — den Söldner Kruger. Das Budget lag bei rund 115 Millionen Dollar.
Hinter den Kulissen
Die Erdaufnahmen entstanden in Iztapalapa, einem Stadtteil von Mexiko-Stadt, dessen Mülldeponie als Kulisse diente; die Wohlstandsbilder Elysiums wurden in wohlhabenden Vororten derselben Stadt und in Vancouver gedreht. Der Kontrast im Film beruht damit auf real vorhandenen Gegensätzen innerhalb einer Metropole.
Weta Workshop entwarf die Exoskelette als tragbare Konstruktionen; die Effekte verantwortete überwiegend Image Engine. Blomkamp arbeitete erneut mit Kameramann Trent Opaloch und Cutter Julian Clarke, was dem Film dieselbe rauhe, dokumentarisch anmutende Bildsprache gibt wie seinem Vorgänger.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 286 Millionen Dollar ein und erhielt rund vierundsechzig Prozent zustimmende Besprechungen — solide, aber im Vergleich zu "District 9" als Enttäuschung gelesen.
Ungewöhnlich deutlich äußerte sich Blomkamp später selbst: Er habe die Idee weiterhin für richtig gehalten, aber keinen guten Film daraus gemacht; das erzählerische Gerüst habe nicht getragen. Der wiederkehrende Einwand der Kritik zielte in dieselbe Richtung — die Allegorie ist so offen ausgestellt, dass für die Figuren wenig Raum bleibt und die Auflösung in einem konventionellen Zweikampf endet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Matt Damon als Max
- Jodie Foster als Delacourt
- Sharlto Copley als Kruger
- Diego Luna als Julio
- Wagner Moura als Spider
- Alice Braga als Frey
- William Fichtner als John Carlyle
- Jose Pablo Cantillo als Sandro
- Faran Tahir als President Patel
- Maxwell Perry Cotton als Young Max
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Verfügbarkeit
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