Ender's Game - Das große Spiel (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gavin Hood |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Action, Abenteuer |
| Laufzeit | 114 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-10-24 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 110.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 125.537.191 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (6.417 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Fünfzig Jahre nach einem Angriff der insektenartigen Formics bildet die Erde Kinder zu Offizieren aus — weil sie schneller lernen und Entscheidungen ohne Zögern treffen.
Ender Wiggin ist der dritte Sohn einer Familie, die nur zwei Kinder haben durfte, und wird ausgewählt. In der Kampfschule setzt Colonel Graff ihn systematisch unter Druck und isoliert ihn von den anderen, weil Führung nach seiner Überzeugung aus Einsamkeit entsteht. Die Ausbildung endet mit einer Übung, die keine ist.
Entstehungsgeschichte
Grundlage ist Orson Scott Cards Roman von 1985, ein Standardwerk der Science-Fiction. Die Verfilmung scheiterte über Jahrzehnte, unter anderem weil Card auf inhaltlichen Änderungen nicht einlassen wollte.
Gavin Hood übernahm schließlich Regie und Drehbuch; Asa Butterfield spielte Ender, Harrison Ford den Colonel.
Hinter den Kulissen
Die Dreharbeiten begannen am 27. Februar 2012 in New Orleans; der Start verzögerte sich anschließend um über ein Jahr auf November 2013.
Der aufwendigste Teil ist der Kampfraum, in dem die Kadetten in Schwerelosigkeit trainieren: eine Kugel, in der sich Teams frei bewegen, gedreht mit Seilzügen und anschließender digitaler Entfernung der Aufhängung.
Überschattet wurde die Auswertung von einer Auseinandersetzung, die mit dem Film nichts zu tun hat: 2013 rief die Gruppe Geeks OUT zum Boykott auf, weil Orson Scott Card sich wiederholt gegen die gleichgeschlechtliche Ehe ausgesprochen und in entsprechenden Organisationen mitgewirkt hatte. Lionsgate distanzierte sich öffentlich von seinen Ansichten, ohne dass Card an den Einnahmen unbeteiligt gewesen wäre.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 126 Millionen Dollar ein, bei einem Budget zwischen 110 und 115 Millionen, und erhielt rund dreiundsechzig Prozent zustimmende Besprechungen.
Eine Fortsetzung kam nicht zustande. Was den Stoff bemerkenswert macht, bleibt sein Schluss: Er handelt davon, dass ein Kind zu etwas gebracht wird, dessen Tragweite ihm verschwiegen wurde — und dass die Verantwortung dafür bei denen liegt, die es ausgebildet haben.
Bilder








Besetzung & Stab
- Asa Butterfield als Ender Wiggin
- Hailee Steinfeld als Petra Arkanian
- Harrison Ford als Colonel Hyrum Graff
- Viola Davis als Major Gwen Anderson
- Ben Kingsley als Mazer Rackham
- Abigail Breslin als Valentine Wiggin
- Aramis Knight als Bean
- Moisés Arias als Bonzo Madrid
- Nonso Anozie als Sergeant Dap
- Suraj Partha als Alai
Weitere Filme von Gavin Hood
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.