Tsotsi (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gavin Hood |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-12-23 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 3.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 9.891.303 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (363 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am Rand von Johannesburg, in einem Ghetto, lebt ein 19-Jähriger, den alle nur Tsotsi nennen – ein Slangwort für Dieb oder Gangster. Er lebt in den Tag hinein, ohne Zukunft und scheinbar ohne Vergangenheit. Als Anführer einer kleinen Gangsterbande hat er jede Erinnerung an seine Jugend verdrängt und sich ganz dem kriminellen Hier und Jetzt verschrieben.
Eines Abends wird er auf drastische Weise mit den Folgen seiner Gewalt konfrontiert. Bei einem Autodiebstahl tötet er eine junge Frau, und auf dem Rücksitz bleibt ihr neugeborenes Kind zurück. Etwas in ihm wehrt sich dagegen, dieses Problem auf die gewohnte Art zu lösen. Tsotsi nimmt sich des Babys an, und damit beginnt für ihn eine Entwicklung, die sein bisheriges Leben infrage stellt.
Entstehungsgeschichte
Gavin Hood inszenierte „Tsotsi“, der 2005 erschien. Presley Chweneyagae, Jerry Mofokeng, Terry Pheto und Zenzo Ngqobe bilden die Besetzung. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Krimi und Drama greifen hier eng ineinander. Der Ausgangspunkt ist ein Verbrechen, doch das eigentliche Interesse gilt dem, was danach im Täter vorgeht. Die Geschichte zeigt einen jungen Mann, der sich jede Empfindsamkeit abtrainiert hat, und konfrontiert ihn mit einem hilflosen Neugeborenen. Dieser Gegensatz aus Härte und Verletzlichkeit trägt die Erzählung.
Das Setting in einem Ghetto am Stadtrand von Johannesburg verankert die Handlung in einem Umfeld von Armut und Gewalt. Die Figur des Tsotsi ist dabei kein eindimensionaler Verbrecher, sondern ein Mensch, der seine Vergangenheit verdrängt hat. Die Frage, ob sich hinter der Gewalt noch Mitgefühl verbirgt, bildet den moralischen Kern. Der Film behandelt die Tat nicht beschönigend, sondern macht sie zum Auslöser einer inneren Auseinandersetzung. Dass der Name der Hauptfigur zugleich ein Wort für Gangster ist, zeigt, wie sehr seine Identität mit seiner Rolle verschmolzen ist.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 7,0 von 10 bei einigen hundert Stimmen weist auf eine deutlich positive Aufnahme hin.
Einundzwanzig Jahre nach dem Erscheinen gehört „Tsotsi“ zu den Kriminaldramen, die weniger nach dem Verbrechen selbst als nach der Möglichkeit von Umkehr fragen. Innerhalb des Genres steht der Film für eine Erzählweise, die soziale Wirklichkeit und persönliche Wandlung eng miteinander verbindet.
Bilder






Besetzung & Stab
- Presley Chweneyagae als Tsotsi
- Jerry Mofokeng als Morris
- Terry Pheto als Miriam
- Zenzo Ngqobe als Butcher
- Zola als Fela
- Rapulana Seiphemo als John Dube
- Nambitha Mpumlwana als Pumla Dube
- Percy Matsemela als Sergeant Zuma
- Thembi Nyandeni als Soekie
- Owen Sejake als Gumboot Dlamini
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Verfügbarkeit
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