Entführung im Kaukasus (1967)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Леонид Гайдай |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 82 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1967-04-03 |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (299 Stimmen) |
Worum es geht
Shurik ist Ethnographiestudent und reist in den Kaukasus, um dort örtliche Bräuche und Traditionen zu untersuchen. Was als akademisches Vorhaben beginnt, verwandelt sich rasch in ein Verwirrspiel aus Zufällen und Missverständnissen. Der junge Mann lernt Nina kennen, und ehe er sich versieht, steckt er mitten in einer Entführungsgeschichte, die eigentlich gegen sie gerichtet ist. Aus dem distanzierten Beobachter fremder Sitten wird ein Beteiligter, der sich zwischen Loyalität, Verwirrung und der Notwendigkeit, klug zu handeln, entscheiden muss. Die Geschichte lebt von Verfolgungsjagden, überraschenden Wendungen und einer Hauptfigur, die trotz aller Naivität zum eigentlichen Helden des Geschehens wird.
Entstehungsgeschichte
Der sowjetische Film entstand 1967 unter der Regie von Leonid Gaidai. Es handelt sich um eine Komödie mit Alexander Demjanenko in der Rolle des Shurik, Natalja Warlei als Nina sowie Juri Nikulin und Georgi Wizin in weiteren Rollen.
Hinter den Kulissen
Schon die Ausgangssituation – ein Student, der fremde Bräuche erforschen will und selbst zum Teil des kulturellen Durcheinanders wird, das er eigentlich nur beobachten sollte – trägt die komödiantische Grundidee des Films in sich. Die Kombination aus Entführungsplot und Liebesgeschichte erlaubt es, Situationskomik und Charakterkomik zu verbinden: Missverständnisse treiben die Handlung an, während die Figuren gezwungen sind, auf immer absurdere Weise zu improvisieren. Dass ein unbedarfter, wissenschaftlich interessierter Außenseiter am Ende zum Handelnden wird, ist die tragende Volte der Geschichte. Verfolgungsjagden und das Spiel mit kulturellen Eigenheiten der Region liefern dabei den äußeren Rahmen für eine Handlung, die vor allem auf Tempo und Verwechslung setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,6 bei einer eher schmalen Zahl abgegebener Stimmen zeigt sich, dass der Film bislang von einem überschaubaren, aber deutlich positiv eingestellten Publikum bewertet wurde. Seit der Entstehung 1967 sind mittlerweile 58 Jahre vergangen, der Film gehört damit zu den älteren Vertretern der Komödie im sowjetischen Kino. Innerhalb des Genres steht er für eine Erzählweise, die auf klar gezeichnete Situationskomik, ein turbulentes Handlungstempo und eine Hauptfigur setzt, deren Unbeholfenheit zur eigentlichen Stärke der Geschichte wird.
Bilder








Besetzung & Stab
- Aleksandr Demyanenko als Shurik
- Natalya Varley als Nina
- Yuriy Nikulin als Balbes
- Georgiy Vitsin als Trus
- Yevgeni Morgunov als Byvalyy
- Vladimir Etush als сomrade Saakhov
- Mher Mkrtchyan als Dzhabrail
- Ruslan Akhmetov als Edik
- Noy Avaliani als hotel worker
- Nina Grebeshkova als doctor
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Verfügbarkeit
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