12 стульев (1971)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Леонид Гайдай |
|---|---|
| Genre | Komödie, Abenteuer, Krimi |
| Laufzeit | 161 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1971-06-21 |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (182 Stimmen) |
Worum es geht
In der Sowjetunion fristet der frühere Adlige Ippolit Worobjaninow ein bescheidenes, unauffälliges Leben, weit entfernt von den Verhältnissen, in denen er einst aufwuchs. Als seine Schwiegermutter ihm auf dem Sterbebett gesteht, dass die Familienjuwelen einst in einem von zwölf Stühlen versteckt wurden, verändert sich sein Alltag von Grund auf. Gemeinsam mit dem jungen Hochstapler Ostap Bender macht er sich auf die Suche nach den verstreuten Möbelstücken. Die beiden ungleichen Partner müssen durch ein Land ziehen, das sich seit Worobjaninows besseren Tagen radikal gewandelt hat, und ihre Suche gerät zu einer Kette skurriler Begegnungen und Verwicklungen, bei denen nie sicher ist, wer wem gerade etwas vormacht.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1971 unter der Regie von Leonid Gaidai. Besetzt sind die Hauptrollen mit Archil Gomiaschwili, Sergei Filippow, Michail Pugowkin und Glikerija Bogdanowa-Tschesnokowa.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie, Abenteuer und Krimi ist Programm: Die Handlung folgt der Struktur einer Schatzsuche, verpackt in ein episodisches Reisemuster, bei dem jede Station neue komische Figuren und neue Verwicklungen bereithält. Die Krimi-Komponente ergibt sich weniger aus klassischer Ermittlungsarbeit als aus dem Wettlauf zweier ungleicher Partner, die zwischen Zusammenarbeit und gegenseitigem Misstrauen pendeln. Dass ein abgehalfterter Adliger und ein durchtriebener Hochstapler das Gespann bilden, erlaubt es der Geschichte, gesellschaftliche Gegensätze komödiantisch aufeinanderprallen zu lassen, ohne dass die Handlung selbst schwer oder belehrend wirkt. Die Besetzung mit mehreren erfahrenen Komikern deutet darauf hin, dass der Film stark auf Situationskomik und pointierte Nebenfiguren setzt statt auf eine einzelne zentrale Actionlinie.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,7 aus einem noch überschaubaren, niedrigen dreistelligen Stimmenbereich zählt der Film zu den positiv bewerteten Beiträgen seines Genres, wenngleich die Datenbasis vorsichtig zu lesen ist. Zwischen der Entstehung 1971 und heute liegen mehr als fünf Jahrzehnte, was den Film klar als Werk einer vergangenen Filmepoche ausweist. Innerhalb der Schnittmenge von Komödie, Abenteuer und Krimi steht er für eine Erzählweise, die auf Situationskomik und eine über mehrere Stationen verteilte Suche setzt, statt auf geradlinige Spannungsdramaturgie.
Bilder






Besetzung & Stab
- Archil Gomiashvili als Ostap Bender
- Sergei Filippov als Ippolit "Kisa" Vorobyaninov
- Mikhail Pugovkin als Father Fyodor
- Glikeriya Bogdanova-Chesnokova als Yelena Stanislavovna Bour
- Natalya Varley als Yelizaveta "Liza" Petrovna
- Natalya Vorobyova als Ellochka Shchukina
- Nina Grebeshkova als Musik, Bruns' wife
- Natalya Krachkovskaya als madame Gritsatsuyeva
- Klara Rumyanova als Father Fyodor's wife
- Georgiy Vitsin als fitter Mechnikov
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Verfügbarkeit
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