EO (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jerzy Skolimowski |
|---|---|
| Genre | Drama, Abenteuer |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-09-30 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 1.068.353 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (444 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
EO ist ein grauer Esel mit melancholischem Blick, und durch seine Augen blickt der Film auf die Welt. Aus dieser Perspektive erscheint sie als geheimnisvoller Ort, dessen Regeln sich nicht erklären, sondern nur erleben lassen. Auf seinem Lebensweg begegnet EO Menschen, die es gut mit ihm meinen, und anderen, die ihm schaden.
Freude und Schmerz wechseln sich ab, als würde ein Glücksrad über sein Dasein bestimmen. Was eben noch Glück war, kippt ins Unglück, und aus der Verzweiflung erwächst unvermutet ein Moment der Seligkeit. Eines aber bleibt über alle Stationen hinweg bestehen: Seine Unschuld verliert der Esel nie, nicht einmal für einen Augenblick. Wohin ihn sein Weg am Ende führt, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Jerzy Skolimowski hat EO inszeniert, einen Spielfilm aus dem Jahr 2022. Zur Besetzung gehören Sandra Drzymalska, Isabelle Huppert, Lorenzo Zurzolo und Mateusz Kościukiewicz. Dass vier Menschen die Besetzung bilden, während der Titel einem Tier gehört, verrät bereits die Gewichtung: Die Menschen sind Begegnungen am Wegesrand, die eigentliche Hauptfigur spricht kein Wort. Zuschauer ab 12 Jahren dürfen den Esel auf seinem Weg begleiten.
Hinter den Kulissen
Drama und Abenteuer bilden die Genrekombination, und beide Begriffe treffen auf eigene Weise zu. Das Abenteuer ergibt sich aus der Bewegung, aus einem Weg von Station zu Station, auf dem sich das Umfeld ständig ändert. Das Drama liegt in den Wechselfällen, die EO durchlebt, und in der Frage, wie Menschen mit einem Wesen umgehen, das sich weder wehren noch erklären kann.
Eine Erzählung, die konsequent aus der Sicht eines Tieres gebaut ist, kann nicht auf innere Monologe oder erklärende Gedanken der Hauptfigur zurückgreifen. Sie muss sich auf Blicke, Situationen und die Abfolge von Begegnungen verlassen.
Einordnung & Wirkung
Eine Bewertung von 6,5 von 10 bei mehreren hundert Stimmen zeigt ein geteiltes, insgesamt aber wohlwollendes Echo. Für einen Film, der auf eine sprechende Heldenfigur verzichtet, ist das ein beachtlicher Wert. Vier Jahre nach seinem Erscheinen zählt EO zu den jüngeren Titeln im Dramenbereich, die ihre Geschichte konsequent aus einer nichtmenschlichen Perspektive erzählen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sandra Drzymalska als Kasandra
- Isabelle Huppert als The Countess
- Lorenzo Zurzolo als Vito
- Mateusz Kościukiewicz als Mateo
- Tomasz Organek als Ziom
- Lolita Chammah als Dora
- Agata Sasinowska als Kaja
- Anna Rokita als Dorota
- Michał Przybysławski als Zenek
- Gloria Iradukunda als Zea
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Verfügbarkeit
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