Erlösung (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Hans Petter Moland |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Mystery, Thriller |
| Laufzeit | 112 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-03-03 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 5.210.000 $ |
| Einspielergebnis | 9.700.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (625 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der neue Fall beginnt mit einer Flaschenpost von morbider Art. Darin steckt ein Hilferuf, einige Jahre alt und mit menschlichem Blut geschrieben, dem Anschein nach das letzte Lebenszeichen zweier Jungen, deren Entführung bereits eine Weile zurückliegt.
Was die Ermittler stutzig macht, ist weniger die Botschaft selbst als das, was um sie herum fehlt: Die Eltern der Kinder haben sie nie als vermisst gemeldet. Damit stehen zwei Möglichkeiten im Raum, und beide sind unangenehm. Die Jungen könnten noch am Leben sein, und der Täter könnte bis heute unentdeckt herumlaufen. Carl Mørck nimmt die Ermittlungen auf und stößt dabei auf ein schreckliches Geheimnis.
Entstehungsgeschichte
Hans Petter Moland übernahm die Regie bei diesem 2016 herausgekommenen Film. Nikolaj Lie Kaas, Fares Fares, Pål Sverre Hagen und Jacob Lohmann bilden die Besetzung, also vier Namen für die Ermittlerseite und deren Gegenüber, was auf eine eng geführte Personenkonstellation hindeutet. Erst ab sechzehn Jahren ist der Film zugänglich.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet vier Genres, und sie beschreiben verschiedene Ebenen desselben Falls: Der Krimi liefert das Verfahren, der Thriller den Druck der laufenden Zeit, das Dramatische die Familien, die geschwiegen haben, und das Mysteriöse jenen Rest, der sich der Aufklärung zunächst entzieht. Bemerkenswert an der Anlage ist, dass der Ausgangspunkt kein Tatort ist, sondern ein Dokument. Ein Stück Papier, das lange unterwegs war, zwingt die Ermittler dazu, eine Vergangenheit aufzurollen, die offiziell nie als Verbrechen registriert wurde. Das verschiebt den Schwerpunkt von der Verfolgung zur Rekonstruktion und macht das Schweigen der Eltern zum eigentlichen Rätsel.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 7,0 von 10 liegt spürbar über dem Mittel und beruht auf einer Basis im mittleren dreistelligen Bereich, also auf einer eher schmalen, aber einheitlichen Rückmeldung. Zehn Jahre nach dem Erscheinen steht der Film im Feld der nordischen Kriminalstoffe, die ihre Spannung weniger aus Tempo als aus Kälte und Beharrlichkeit beziehen. Die Freigabe ab sechzehn Jahren und die Beteiligung von Kindern an dem Fall machen deutlich, dass der Stoff eine Härte hat, die sich nicht beiläufig ansehen lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Nikolaj Lie Kaas als Carl Mørck
- Fares Fares als Hafez el-Assad
- Pål Sverre Hagen als Johannes
- Jacob Lohmann als Elias
- Amanda Collin als Rakel
- Johanne Louise Schmidt als Rose Knudsen
- Jakob Oftebro als Pasgård
- Signe Anastassia Mannov als Lisa
- Søren Pilmark als Marcus Jacobsen
- Olivia Terpet Gammelgaard als Magdalena
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Verfügbarkeit
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