Ernest & Celestine (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Vincent Patar |
|---|---|
| Genre | Animation, Familie, Krimi, Drama, Komödie |
| Laufzeit | 79 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-12-12 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 12.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 8.170.333 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (714 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die junge Maus Celestine lebt verborgen in einer unterirdischen Stadt, die von Nagetieren aller Art bewohnt wird. Zeichnen wäre ihre Sache, doch vorgesehen ist für sie das Studium der Zahnheilkunde — der Beruf, den alle Mäuse eines Tages ausüben. Zur Vorbereitung soll sie an der Oberfläche die ausgefallenen Zähne junger Bären einsammeln. Bei einem dieser Raubzüge wird sie von einer wütenden Bärenfamilie auf frischer Tat ertappt und rettet sich in einen alten Abfalleimer, in dem sie vor Furcht die ganze Nacht verbringt. Am Morgen findet sie der hungrige Bär Ernest, den sie gerade noch davon abhalten kann, sie zu fressen. Aus dem Zufall wird eine Freundschaft, die nicht überall auf Zustimmung stößt.
Entstehungsgeschichte
Vincent Patar inszenierte den 2012 erschienenen Animationsfilm. Die Figuren erhalten ihre Stimmen von Anne-Marie Loop, Lambert Wilson, Pauline Brunner und Patrice Melennec. Freigegeben ist der Titel ab 6 Jahren und damit auch für jüngere Zuschauer.
Hinter den Kulissen
Die Genres reichen von Animation und Familie über Krimi bis zu Drama und Komödie, dazu treten Motive wie Unterwelt, Maus, Bruderschaft, Musiker, Freundschaft und Vorurteil. Diese Zusammenstellung erklärt, warum der Stoff nicht bei einer reinen Tierfabel bleibt. Zwei getrennte Welten, oben und unten, mit je eigenen Regeln und wechselseitigem Misstrauen: Daraus lässt sich eine Geschichte über Vorurteile erzählen, ohne sie je auszusprechen. Der Krimi-Anteil sorgt dafür, dass die Freundschaft nicht bloß gefühlt, sondern verteidigt werden muss. Auch der Berufszwang, dem Celestine unterliegt, gehört zu dieser Anlage: Eine Gesellschaft, die jedem seinen Platz zuweist, verträgt keine Ausnahme — weder bei der Berufswahl noch bei der Wahl der Freunde.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,8 von 10 erreicht der Film einen der höheren Werte in seinem Umfeld und liegt spürbar über dem Durchschnitt vergleichbarer Familienstoffe. Die Bewertungsbasis bleibt allerdings dreistellig und damit schmal. 14 Jahre nach dem Erscheinen steht der Titel für jene Sorte Animationsfilm, die Kindern eine klare Geschichte anbietet und Erwachsenen die Ebene darunter überlässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Anne-Marie Loop als La Grise (voice)
- Lambert Wilson als Ernest (voice)
- Pauline Brunner als Célestine (voice)
- Patrice Melennec als Georges (voice)
- Brigitte Virtudes als Lucienne (voice)
- Léonard Louf als Léon (voice)
- Dominique Maurin als Chef de Clinique (voice)
- Féodor Atkine als Juge Grizzly (voice)
- Vincent Grass als Chef de la police des Ours (voice)
- Patrice Dozier als Chef de la police des Rats (voice)
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Verfügbarkeit
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