Ernst sein ist alles (1952)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Anthony Asquith |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1952-06-02 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (126 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jack ist ein junger Junggeselle, der sich in Gwendolyn verliebt hat, die Cousine seines besten Freundes Algernon. Der wiederum schwärmt für Cecily, das Mündel von Jacks Adoptivvater. Kompliziert wird es dadurch, dass Jack sich gern als sein angeblicher Bruder Constant ausgibt, um lästigen Pflichten zu entkommen – und dass Algernon denselben Namen zu ähnlichen Zwecken nutzt. Die Täuschung funktioniert derart gut, dass sich beide jungen Frauen mit ein und demselben fiktiven Constant verlobt glauben. Als Gwendolyns Mutter sich einmischt, geraten die Verwicklungen vollends außer Kontrolle.
Entstehungsgeschichte
Der britische Film entstand 1952 unter der Regie von Anthony Asquith. In den Hauptrollen sind Michael Redgrave, Michael Denison, Edith Evans und Joan Greenwood zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte lebt von einem doppelten Identitätsschwindel, der beide Männer in dieselbe Lüge treibt und die beiden Frauen unwissentlich um dieselbe erfundene Figur werben lässt. Diese Konstruktion ist reinrassige Gesellschaftskomödie: Sie funktioniert über Verwechslung, Etikette und die Kluft zwischen gesellschaftlichem Schein und privatem Wunsch. Dass sich die Verwicklungen erst durch das Eingreifen einer älteren, resoluten Mutterfigur zuspitzen, verweist auf ein Setting, in dem gesellschaftliche Konventionen und Standesfragen die eigentlichen Hindernisse der Liebenden sind. Die Besetzung mit vier tragenden Rollen – zwei Männerpaaren und -frauenpaaren in spiegelbildlicher Anlage – unterstreicht die symmetrische Struktur der Verwechslungskomödie, in der jede Figur ihr Pendant in Lüge oder Sehnsucht findet.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis zählt der Film zu jenen Titeln, die keine breite, aber eine beständig positive Resonanz gefunden haben. Seit der Entstehung 1952 sind mehr als siebzig Jahre vergangen, was den Film als frühes Beispiel einer auf Sprachwitz und Situationskomik aufgebauten Gesellschaftskomödie im britischen Kino verortet. Innerhalb des Komödiengenres steht er für eine Spielart, die auf Dialog, Etikette und doppelte Böden setzt statt auf äußere Effekte.
Bilder








Besetzung & Stab
- Michael Redgrave als Ernest Worthing
- Michael Denison als Algernon Moncrieff
- Edith Evans als Lady Bracknell
- Joan Greenwood als Gwendolen Fairfax
- Dorothy Tutin als Cecily Cardew
- Margaret Rutherford als Miss Prism
- Miles Malleson als Canon Chasuble
- Richard Wattis als Seton
- Walter Hudd als Lane
- Aubrey Mather als Merriman
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Verfügbarkeit
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